42 - Die Antwort auf fast alles
15.04.2026 • 16:00 - 16:30 Uhr
Info, Wissenschaft
Lesermeinung
Studien belegen allerdings auch: Je mehr wir uns von Stress selbst stressen lassen, umso größer wird die Gefahr, in regelrechte Stress-Strudel zu geraten.
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85 Prozent aller Menschen sind der festen Überzeugung, Stress sei schädlich. Forschende sprechen hier von einem negativen Stress-Mindset – und gerade das könnte ein Problem sein.
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Für die Neurowissenschaftlerin Friederike Fabritius steht fest: Wir müssen den inneren Blick auf unseren Stress entspannen – und ihn zu unserem Freund machen.
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Originaltitel
42: Die Antwort auf fast alles
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2023
Info, Wissenschaft

42 - Die Antwort auf fast alles

Wenn wir heutzutage von Stress reden, meinen wir meist Distress, also ein belastendes, negatives Stressempfinden, das wir spüren, wenn Situationen uns überfordern. Wirkt er nur kurz, können wir ihn meist gut verdauen. Wird er aber chronisch, kann er unserer Gesundheit schaden: Er ist Mitverursacher von Krankheiten bis hin zu schweren Depressionen, Typ-2-Diabetes und starkem Gedächtnisverlust. Zudem weisen Forschende des Max-Planck-Instituts nach: Stress ist ansteckend und das laut Studien der Universität Zürich sogar über Generationen hinweg. Stress könnte also vererbbar sein! Das Problem: Fast jeder zweite Mensch gab 2022 an, stark an Stress zu leiden. Stecken wir also in einer Stress-Pandemie? Kein Wunder, dass wir verzweifelt mit allen Mitteln vorgehen - bis hin zu starken Medikamenten. Doch genau in diesem Anrennen gegen den Stress sehen Wissenschaftlerinnen die eigentliche Krux: Denn Stress sei per se eigentlich nicht schlecht. Im Gegenteil: Schon der Urvater der Stressforschung, Hans Selye, nannte Stress ein körpereigenes Aufputschmittel, das uns kognitiv und körperlich leistungsfähiger macht und uns hilft, über uns selbst hinauszuwachsen. Es muss nur der richtige Stress sein: Eustress. Doch wie kommen wir an den ran? Die Antwort: Wir müssen unsere Stresswahrnehmung ändern. Brauchen wir also eine neue Stress-Software in unserem Gehirn - eine Art Update für unsere Stressantworten?

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