Neurodegeneration

Welt-Parkinson-Tag am 11. April

06.04.2026, 02.00 Uhr
Am 11. April wird der Welt-Parkinson-Tag begangen, um auf die Erkrankung aufmerksam zu machen. Anlässlich des Tages sind zahlreiche Veranstaltungen geplant, darunter eine Online-Veranstaltung der Parkinson Stiftung.
Eine ältere Frau hält ein Wasserglas mit Schmerzen.
Am 11. April ist Der Welt-Parkinson-Tag. Fotoquelle: Gettyimages/Panuwat Dangsungnoen

Am Samstag, 11. April, wird wieder der alljährliche Welt-Parkinson-Tag begangen. Das Datum erinnert an den Geburtstag des Arztes James Parkinson (1755-1824), der im Jahr 1817 als erster die nach ihm benannte Krankheit beschrieb. Typische Symptome sind das Zittern im Ruhezustand, verlangsamte Bewegungen, Muskelsteifheit und Gleichgewichtsstörungen. Parkinson zählt zu den neurodegenerativen Erkrankungen, nach Alzheimer ist sie die am zweithäufigsten auftretende neurodegenerative Erkrankung. Nach Schätzungen sind in Deutschland mehr als 300 000 Menschen von Parkinson betroffen. Häufig beginnt die Erkrankung zwischen dem 50. und dem 79. Lebensjahr, der Verlauf und die Geschwindigkeit des Fortschreitens können sehr unterschiedlich sein. Viele Prominente gehen offen mit ihrer Erkrankung um, zu den bekanntesten dürfte der Schauspieler Michael J. Fox zählen. Rund um den Aktionstag sind auch in diesem Jahr wieder viele Vorträge und Veranstaltungen geplant, unter anderem von der Parkinson Stiftung, die am Mittwoch, 15. April, von 15 bis 18 Uhr zu einer Online-Veranstaltung unter dem Motto „Diagnose Parkinson – plötzlich sind da 1000 Fragen“ einlädt.
www.parkinsonstiftung.de/wpt/