Anja Niedringhaus – Die Fotografin und der Krieg
17.03.2026 • 22:30 - 00:00 Uhr
Info, Gesellschaft + Soziales
Lesermeinung
Die deutsche Fotografin Anja Niedringhaus bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen.
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Falludscha, Irak, 2005: Ein irakisches Mädchen hält sich die Ohren zu, als ein Marine der Ersten Division im Zentrum der schwer bewachten Stadt Falludscha patrouilliert.
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Kandahar, Afghanistan, 2013: Ein Vater bezahlt Eintritt für einen Vergnügungspark.
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Kabul, Afghanistan 2013: Eine afghanische Mutter hält ihr Neugeborenes im Arm, während sie vor einem Geschäft für Burkas in der Altstadt von Kabul wartet, bis sie an der Reihe ist.
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Originaltitel
Die Fotografin und der Krieg
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2025
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Anja Niedringhaus – Die Fotografin und der Krieg

Als Fotografin für die European Pressphoto Agency und später Associated Press (AP) wurde Anja Niedringhaus zur Wegbereiterin in einem Beruf, in dem der Frauenanteil bis heute verschwindend gering ist. Den Begriff "Kriegsfotografin" lehnte sie für sich ab, richtete stattdessen ihren Blick auf die Folgen für die Menschen und suchte selbst im schlimmsten Grauen nach Inseln der Humanität. Hierfür wurde sie mit der höchsten journalistischen Auszeichnung, dem Pulitzerpreis, geehrt. Obwohl ihre Ermordung 2014 weltweit für Entsetzen sorgte, wurde sie von den Ermittlern in Ost und West als Spontantat eines islamistischen Einzeltäters rasch ad acta gelegt. Der Film widerlegt diese Sichtweise und benennt die politischen wie personellen Hintergründe. Sowohl das zeitlose Werk als auch der der tragische Tod von Anja Niedringhaus sind ein dringlicher Apell für Frieden, der heute aktueller ist denn je.

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