Arbeit 4.0 - Macht KI meinen Job kaputt?
15.03.2026 • 02:25 - 02:55 Uhr
Info, Gesellschaft + Soziales
Lesermeinung
Y-History-Reporterin Julia Freistedt erlebt mit Ärzten, Forscherinnen und Kreativen, was KI kann - und was sie möglicherweise besser kann als wir. Und sie begibt sich auf eine Reise durch mehr als 100 Jahre Industrie- und Sozialgeschichte.
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Y-History-Reporterin Julia Freistedt erlebt mit Ärzten, Forscherinnen und Kreativen, was KI kann - und was sie möglicherweise besser kann als wir. Und sie begibt sich auf eine Reise durch mehr als 100 Jahre Industrie- und Sozialgeschichte.
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Originaltitel
Arbeit 4.0 - Macht KI meinen Job kaputt?
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2025
Info, Gesellschaft + Soziales

Arbeit 4.0 - Macht KI meinen Job kaputt?

Klar, Y-History-Reporterin Julia Freistedt recherchiert auch mit künstlicher Intelligenz. Angst um ihren Job hatte sie deswegen nie: "Ich mache schließlich was mit dem Kopf. Das kann mir keiner wegnehmen." Doch mittlerweile fragt sie sich: Wie lange noch? Julia erlebt mit Ärzten, Journalistinnen und Forscherinnen, was künstliche Intelligenz kann - und was sie möglicherweise besser kann als wir. Google-Entwickler zeigen ihr eine Übersetzer-KI, die in Echtzeit dolmetscht - mit Julias eigener Stimme! Am Heidelberger Krebsforschungszentrum untersucht die KI eins ihrer Muttermale. "Dabei haben Sie nur etwa die Hälfte der Fehler, die Sie beim Facharzt-Screening hätten", erklärt ihr der Hautarzt Titus Brinker. Und mit der Faktencheckerin Teresa Dapp fahndet sie nach Video-Fakes. Gar nicht so einfach, findet die: "Früher musste man mit Tools richtig gut umgehen können, um was zu fälschen. Mit KI ist das ein Kinderspiel." Drei industrielle Revolutionen gab es schon. Da gingen Jobs verloren - aber es entstanden immer auch neue. Und für die meisten Menschen hieß das: mehr Wohlstand. Aber was kommt jetzt? Ist das echt "nur" Arbeit 4.0, mit den üblichen Risiken und Nebenwirkungen? Oder killt KI im großen Stil Jobs - auch Julias? Sie steigt tief ins Filmarchiv, und da kommt ihr einiges irgendwie bekannt vor: Unsere Ängste (Roboter bauen Autos), unsere Träume (Musikmaschinen komponieren) - das klingt alles gar nicht so neu. Und manchmal findet Julia auch was zum Lachen: Der elektronische Heiratsvermittler war 1963 jedenfalls ein ziemlich cooler Vorläufer für Tinder & Co.

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