Auschwitz - Countdown zur Befreiung
22.01.2026 • 23:30 - 01:10 Uhr
Info, Geschichte
Lesermeinung
Das Eingangstor mit der Aufschrift "Arbeit macht frei" im ehemaligen nationalsozialistischen deutschen Konzentrationslager Auschwitz I an der Gedenkstätte Auschwitz während des Internationalen Holocaust-Gedenktages und des 77. Jahrestages der Befreiung vo
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Die Sonne geht am 18. Dezember 2019 in Oswiecim, Polen, über dem frühen Morgennebel auf, der den Stacheldrahtzaun bedeckt, der das Vernichtungslager Auschwitz II-Birkenau umgibt. 

+++ Die Verwendung des sendungsbezogenen Materials ist nur mit dem Hinweis
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Am 27. Januar 2015 finden die Feierlichkeiten zum 70. Jahrestag der Befreiung des Lagers durch sowjetische Soldaten statt. Auschwitz war ein Netzwerk von Konzentrationslagern, die während des Zweiten Weltkriegs von Nazi-Deutschland im besetzten Polen erri
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Blick auf das Haupttor des ehemaligen nationalsozialistischen deutschen Konzentrationslagers Auschwitz II-Birkenau in Brzezinka bei O?wi?cim am 22. Januar 2023. 

+++ Die Verwendung des sendungsbezogenen Materials ist nur mit dem Hinweis und Verlinkung au
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Originaltitel
Auschwitz: Countdown to Liberation
Produktionsland
CZ, PL
Produktionsdatum
2025
Info, Geschichte

Auschwitz - Countdown zur Befreiung

Dieser eindringliche Dokumentarfilm nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise durch die letzten Monate von Auschwitz, einem Konzentrations- und Vernichtungslager der Nazis, in dem über eine Million Menschen, hauptsächlich Juden, umkamen. Durch die Kombination von Zeugnissen von Überlebenden, Anwohnern, Tätern, Befreiern, Expertenanalysen und seltenem Archivmaterial enthüllt der Film die Schichten des Grauens, die sich innerhalb der Stacheldrahtzäune des Lagers entfalteten, und die monumentalen Auswirkungen seiner letztendlichen Befreiung. Die Erzählung entfaltet sich chronologisch, beginnend mit den größten Deportationen im Rahmen der Völkermord-Agenda des NS-Regimes. Durch die eindringlichen Stimmen der Überlebenden erhalten die Zuschauer einen intimen Zugang zu ihren gelebten Erfahrungen - Geschichten von unvorstellbarem Verlust, Widerstandsfähigkeit und Überleben trotz aller Widrigkeiten. Zeugnisse von Persönlichkeiten wie Eva Kor und Samuel Modiano enthüllen den rohen Schmerz und die bleibenden Narben, die der Holocaust hinterlassen hat. Neben diesen Berichten aus erster Hand liefern Historiker und Experten einen Kontext und erklären die politischen und militärischen Entscheidungen, die zur Befreiung des Lagers durch die sowjetischen Streitkräfte im Januar 1945 führten. Mit Hilfe von Archivmaterial und seltenen Zeugenaussagen hören wir schließlich sogar von den Tätern selbst, die ihre Taten deutlich begründen. Mit dem Vormarsch der Roten Armee wurde Auschwitz zu einem Schlachtfeld nicht nur um das Territorium, sondern auch um die Menschheit selbst. Der Dokumentarfilm fängt die düstere Realität der Befreier ein, die bei ihrem Eintritt in das Lager mit Szenen von Hunger, Krankheit und Massensterben konfrontiert wurden. Interviews mit sowjetischen Soldaten, darunter Moisey Malkis, zeigen ihr Entsetzen und ihre Ungläubigkeit über die Gräueltaten, die sie aufgedeckt haben. Der Film stellt diesen Momenten der Verzweiflung den Hoffnungsschimmer gegenüber, der in der Widerstandsfähigkeit und Entschlossenheit der Überlebenden liegt, ihr Leben wieder aufzubauen. Mit einer Kombination aus historischer Rekonstruktion, CGI-Karten und Archivmaterial tauchen die Zuschauer in das Chaos und die Komplexität dieses entscheidenden Moments in der Geschichte ein. Der Film befasst sich mit den unmittelbaren Nachwirkungen der Befreiung - den Herausforderungen, mit denen die Überlebenden konfrontiert waren, und dem Kampf, die NS-Täter vor Gericht zu bringen. Der Dokumentarfilm betont die Bedeutung des Gedenkens und stellt sicher, dass die Lehren aus Auschwitz ein Leuchtfeuer gegen die Wiederholung solcher Gräueltaten bleiben. Letztendlich ist der Film mehr als ein historischer Bericht. Es ist eine Hommage an die Stärke des menschlichen Geistes und eine eindringliche Erinnerung an die Folgen von Hass und Gleichgültigkeit. Durch seine bewegende Erzählweise und akribische Recherche lädt der Film das Publikum ein, über die Vergangenheit nachzudenken, und bekräftigt gleichzeitig die Notwendigkeit der Wachsamkeit beim Schutz der Menschenrechte und der Menschenwürde in der Gegenwart.

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