In der Advents- und Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel lassen es sich viele Menschen gutgehen: leckeres Essen allerorten, dazu der Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt, die Gläser Wein zum gemeinsamen Familienfestessen und natürlich noch der Sekt zum Anstoßen an Silvester. Den Januar nutzen inzwischen viele Menschen, um ihrem Körper eine Pause vom Alkohol zu gönnen. Unter dem Stichwort „Dry January“, zu deutsch etwa „trockener Januar“, verzichten sie bewusst auf alle alkoholischen Getränke. Das tut dem Körper in vielerlei Hinsicht gut: Leber und das Herz-Kreislauf-System profitieren vom Verzicht, der Schlaf wird erholsamer und auch dem Gehirn geht es besser – um nur einige Beispiele zu nennen. Vielleicht sind die Effekte so positiv, dass manch einer dauerhaft deutlich weniger oder sogar gar keinen Alkohol mehr trinkt. Wer auf Bier, Wein und Co. verzichtet, gibt damit auch seinen Kindern ein gutes Beispiel, schließlich lernen sie von ihren Eltern. Sollte jemand feststellen, dass es ihm nicht gelingt, einen Monat lang auf Alkohol zu verzichten, könnte das ein guter Zeitpunkt sein, um Hilfe zu suchen – denn dann liegt möglicherweise eine Alkoholabhängigkeit vor. Beratungsstellen, Infotelefone oder der Hausarzt können Ansprechpartner sein.