Der Abzug aus Afghanistan wird für den Westen zur Demütigung. Am Ende geht es nur noch darum, möglichst viele einheimische Helfer vor den siegreichen Taliban in Sicherheit zu bringen. "ZDF-History" zeigt den deutschen Einsatz in Afghanistan aus der Sicht derer, die dabei waren. Was haben sie in den 20 Jahren erlebt, mit welchen Gefühlen blicken sie nach dem chaotischen Abzug im Sommer 2021 auf diese Zeit zurück? War am Ende alle Mühe umsonst? Brunnen bohren, Schulen bauen und Brücken reparieren - aber nur nicht kämpfen. So wurde Deutschlands Beitrag zum Krieg gegen den Terror in Afghanistan der eigenen Bevölkerung verkauft. Während Amerikaner und Briten gegen Al-Kaida und Taliban zu Felde zogen, sollte die Bundeswehr eine Art bewaffnete Entwicklungshilfe leisten und das Land am Hindukusch wieder aufbauen. Deutsche Ärzte, Polizisten und Ingenieure unterstützten sie dabei. Doch schnell wurde klar, dass Deutschland sich aus dem Krieg nicht raushalten kann. Das Konzept vom vernetzten Ansatz, der Verbindung von zivilen und militärischen Anstrengungen, stieß schnell an seine Grenzen. Die Bundeswehr wurde das Ziel von Anschlägen, die Truppe in schwere Gefechte verwickelt. Zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg fielen wieder deutsche Soldaten im Kampf, nahmen Politiker das - nun nicht mehr vermeidbare - Wort Krieg in den Mund. Beim Abzug aus Afghanistan, fast genau 20 Jahre nach Beginn des Einsatzes, scheint dies alles vergebens. Die vom Westen mit Milliarden aufgebaute Armee lief vor den Taliban davon, die Regierung in Kabul kollabierte und verschwand von der Bildfläche. Zeit für ein erstes Resümee: Welche Fehler wurden gemacht, oder war der ganze Einsatz ein Fehler?
Fritz Karl: „Ich hätte nicht gedacht, dass mir das Schreiben so leichtfällt“
Kriminalpsychologe Thomas Meiberger (Fritz Karl) bekommt es im ersten Film in der neuen Reihe „Der Salzburg-Krimi“ mit einer Mordserie zu tun, die mit dem Fund eines Gekreuzigten im Wolfgangsee beginnt. prisma sprach mit Fritz Karl, der auch für das Drehbuch verantwortlich ist.
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Oliver Mommsen: "Ich eigne mich definitiv nicht zum Dorf-Sheriff"
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Nach jahrelangen Schmerzen findet eine Patientin endlich Hilfe bei Dr. Oliver Emrich. Eine unscheinbare Narbe und spezialisierte Therapieansätze bringen Erleichterung in ihr Leben zurück.
Viele Senioren möchten ihren Führerschein nicht missen – manchmal sollten sie aber, etwa wegen gesundheitlicher Einschränkungen, besser auf dem Beifahrersitz Platz nehmen. Bei begleiteten Rückmeldefahrten bekommen sie ein ehrliches Feedback.