Der Hauptmann von Köpenick
31.01.2026 • 16:30 - 18:00 Uhr
Spielfilm, Tragikomödie
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Wilhelm Voigt (Heinz Rühmann) weiß inzwischen, dass es im Rathaus von Köpenick keine Passstelle gibt. Sein unglaublicher Handstreich ist damit fehlgeschlagen.
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Wilhelm Voigt (Heinz Rühmann, 3. v. re.) hat mit zwei Gefreiten und 14 Mann das Rathaus von Köpenick besetzt.
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Wilhelm Voigt (Heinz Rühmann) weiß inzwischen, dass es im Rathaus von Köpenick keine Passstelle gibt. Sein unglaublicher Handstreich ist damit fehlgeschlagen.
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Im Café National: Voigt (Harald Juhnke), Kalle (Reiner Heise) und Mieze (Sophie Rois).
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Originaltitel
Der Hauptmann von Köpenick
Produktionsland
D
Produktionsdatum
1956
Altersfreigabe
12+
DVD-Start
Do., 02. September 2010
Spielfilm, Tragikomödie

Der Hauptmann von Köpenick

Ein lächerliches Delikt hat Wilhelm Voigt in jungen Jahren ins Gefängnis gebracht. Sein Versuch, sich einen Pass zu verschaffen, brachte ihn gleich wieder für Jahre hinter Gitter. Dort studiert er gewissenhaft die preußische Militärordnung. Seine Versuche, eine bürgerliche Existenz zu führen, scheitern an den fehlenden Papieren. Als man ihn ausweisen will, erinnert er sich an einen entscheidenden Satz aus der Felddienstordnung. Wilhelm Voigt (Heinz Rühmann) hat viele Jahre seines Lebens hinter Zuchthausmauern verbracht. Wegen Posturkundenfälschung brummte man ihm schon als jungem Mann 15 Jahre Zuchthaus auf; später versuchte er sein Glück im Ausland, aber das Heimweh trieb ihn zurück. Ein Passvergehen brachte ihn erneut hinter Gitter. Nach seiner Entlassung versucht er nunmehr, als Schuhmacher eine neue Existenzgrundlage zu finden. Dabei gerät er in einen wahren Teufelskreis: Ohne Papiere erhält er keine Arbeit und ohne Arbeitsnachweis keine Papiere. Am liebsten würde er daher Deutschland wieder verlassen, aber dazu braucht er einen Pass. Voigt versucht, sich diesen durch einen Einbruch in ein Potsdamer Polizeirevier zu beschaffen, wird jedoch gefasst und wandert abermals ins Zuchthaus. Dort zeigt er als Häftling erstaunlichen Sinn für militärisches Denken. Es kommt der Tag, an dem sich der entlassene Sträfling Wilhelm Voigt mit Hilfe einer Offiziersuniform aus einem Trödlerladen auf der Toilette des Schlesischen Bahnhofs in Berlin in einen preußischen Hauptmann verwandelt. Mit einer Handvoll Soldaten, auf der Straße aufgelesen, startet er seinen großen Coup. Im Rathaus von Köpenick fällt Bürgermeister Obermüller (Martin Held) aus allen Wolken, als ein zackiger Hauptmann mit einem kleinen Kommando anrückt und ihn samt Mitarbeiter kurzerhand für verhaftet erklärt. Besagter Hauptmann allerdings erlebt ebenfalls einen kleinen Schock, als er hört, dass es im Köpenicker Rathaus keine Pass-Stelle gibt, denn schließlich wollte er sich mit diesem abenteuerlichen Unternehmen doch nur die fehlenden Ausweispapiere beschaffen. Nun beschlagnahmt er stattdessen die Stadtkasse und verschwindet wieder. Tags darauf lacht ganz Berlin über den Hauptmann von Köpenick. Die Polizei sucht nach dem Übeltäter, Voigt stellt sich freiwillig. Zunächst muss er noch einmal hinter Gitter, aber da selbst der Kaiser sich über seinen tollen Streich herzhaft amüsiert, bleibt Voigt dort nicht lange.

Der Trailer zu "Der Hauptmann von Köpenick"

Darsteller

Heinz Rühmann
Martin Held
Weitere Darsteller
Walter Giller Hannelore Schroth Willy A. Kleinau Leonard Steckel Friedrich Domin Erich Schellow Wolfgang Neuss Bum Krüger Joseph Offenbach Ilse Fürstenberg Maria Sebaldt Edith Hancke Ethel Reschke Siegfried Lowitz Willi Rose Willy Maertens Wolfgang Müller Balduin Baas Reinhard Kolldehoff

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