Eva Braun - Hitlers heimliche Geliebte. Kurz vor Kriegsende heiratet sie den Diktator im Berliner "Führerbunker" und folgt ihm in den Tod. Wer war die Frau im Schatten des Massenmörders? Eva Brauns Privatfilme zeigen eine scheinbar glückliche Frau, die in Hitlers Berghof die Hausherrin spielt. Doch was weiß sie über die verbrecherische Politik ihres Geliebten? Welchen Einfluss hat das Privatleben des Paares auf die Entscheidungen des Diktators? Eva Braun ist 17, als sie den 40-jährigen Hitler in München kennenlernt. Von da an steht sie ihm bedingungslos loyal zur Seite. Von der Propaganda lässt sich Hitler zum selbstlosen "Führer" stilisieren, dessen ruheloser Einsatz für Deutschland keinen Platz für eine Frau an seiner Seite lässt. Eva Braun spielt das Spiel mit, verzichtet auf Ehe und Familie und lebt eine zwar privilegierte, aber gleichzeitig verheimlichte Existenz. Nur die Eingeweihten in Hitlers Hofstaat wissen Bescheid. Eva Braun hinterlässt fünf Stunden Filmmaterial, in denen sie das luxuriöse Leben von Hitlers engstem Zirkel auf dem Berghof in den bayerischen Alpen festhält. Über die Jahre stärkt sich ihre Stellung an der Seite des Diktators. Je aussichtsloser die Kriegslage von Hitlers Armeen, desto stärker wird seine Verbindung zu Eva Braun. Am Ende belohnt der Diktator die Geliebte und macht sie doch noch zu "Frau Hitler". Wenige Stunden später nehmen sich Eva und Adolf Hitler im Berliner Bunker das Leben. Lange gilt Eva Braun in der Nachkriegszeit als Prototyp der im Grunde unschuldigen Frau an der Seite männlicher NS-Täter. Neuere Forschungen zeichnen ein anderes Bild. Sie entlarven Eva Braun als Antisemitin und Mitwisserin. Damit steht sie in gewisser Weise stellvertretend für das moralische Versagen einer ganzen Generation. Die sechsteilige ZDFinfo-Doku-Reihe "Der Nazi-Clan - Hitlers Hofstaat" wirft einen Blick auf das engste Umfeld des Diktators. Was treibt die Komplizen des Jahrhundertverbrechers an, wie leben sie privat, und wie ist ihr Verhältnis untereinander? Auf Grundlage aktueller Forschungen und mit koloriertem Archivmaterial erzählt die Doku-Reihe die Biografien der wichtigsten Figuren aus Hitlers Machtzirkel.
Fritz Karl: „Ich hätte nicht gedacht, dass mir das Schreiben so leichtfällt“
Kriminalpsychologe Thomas Meiberger (Fritz Karl) bekommt es im ersten Film in der neuen Reihe „Der Salzburg-Krimi“ mit einer Mordserie zu tun, die mit dem Fund eines Gekreuzigten im Wolfgangsee beginnt. prisma sprach mit Fritz Karl, der auch für das Drehbuch verantwortlich ist.
Die Deutschen wollen gerne nachhaltig reisen – doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Das zeigt ein neuer Bericht zum Nachfragemonitor „Nachhaltigkeit bei Urlaubsreisen“. Nachhaltigkeit fängt schon beim Thema Anreise an. Wie wäre es also mal mit einer Bahnfahrt in den Urlaub? Schöne Ausblicke unterwegs inklusive. prisma stellt eine Auswahl interessanter Strecken und Ziele vor.
Undichte Herzklappen: Katheter statt OP am offenen Herzen
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Oliver Mommsen: "Ich eigne mich definitiv nicht zum Dorf-Sheriff"
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Nach jahrelangen Schmerzen findet eine Patientin endlich Hilfe bei Dr. Oliver Emrich. Eine unscheinbare Narbe und spezialisierte Therapieansätze bringen Erleichterung in ihr Leben zurück.
Viele Senioren möchten ihren Führerschein nicht missen – manchmal sollten sie aber, etwa wegen gesundheitlicher Einschränkungen, besser auf dem Beifahrersitz Platz nehmen. Bei begleiteten Rückmeldefahrten bekommen sie ein ehrliches Feedback.