In die Abgründe der Psyche begibt sich Kostja Ullmann als Hauptdarsteller in "Die Heimsuchung". Als traumatisierter Polizist taucht er in ein seit langem ungeklärtes Verbrechen ein, dessen Lösung sich hinter einem Netz aus Schuldgefühlen, Lügen und Täuschung verbirgt. Kristin Suckow unterstützt ihn als Partnerin in der Rolle einer Fachärztin, sich selbst und seine Vergangenheit wiederzufinden. Mit meisterhafter Raffinesse inszenierte Regisseur Stephan Rick den ebenso spannungsgeladenen wie unkonventionellen Psychothriller, der sich durch rätselhafte Wendungen und perfekt gesetzte Mystery-Elemente auszeichnet. Für Gänsehaut sorgt die düster-atmosphärische Bildsprache von Kameramann Pascal Schmit. Der BKA-Beamte Ben (Kostja Ullmann) wacht nach einem missglückten Einsatz aus dem künstlichen Koma auf. Der Personenschützer muss damit klarkommen, dass er den Tod eines Mädchens nicht verhindern konnte. Um sich zu erholen, fährt er mit seiner Freundin Marion (Kristin Suckow) an die Ostsee. Seit Jahren ist es der erste Besuch bei seinen Eltern Ralph (Martin Feifel) und Anke (Deborah Kaufmann) und zugleich die Rückkehr an einen Ort schmerzhafter Erinnerungen. Damals, noch zu Kindertagen, gab es einen rätselhaften Unfall mit seinem besten Freund Timmi (Ilja Bultmann), um den Ben seither trauert. Zu seinem Erstaunen erfährt er nun, dass der inzwischen erwachsene Timmi (Felix Phönix Lehmann) lebt. Er liegt als Wachkomapatient in einem Krankenhaus. Zusammen mit Marion, eine auf dieses Krankheitsbild spezialisierte Ärztin, möchte Ben nun mit Hilfe der MRT-Technik zu Timmi vordringen. Vielleicht lässt sich das Trauma lösen, wenn es gelingt, die Ursache ans Licht zu bringen. Anders als Ben scheinen aber weder Timmis Vater (Michael Witte) noch der Dorfpolizist Nolting (Urs Rechn) daran interessiert zu sein. Während Ben der Gedanke an das tote Mädchen nicht loslässt, beginnt ihn seine Suche nach der Wahrheit immer mehr zu verstören. Je näher er dem Geheimnis von damals kommt, umso stärker gerät sein eigenes Selbstbild ins Wanken.
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