Kein Land ist innovativer als die Schweiz. Seit 15 Jahren führt sie die Innovationsrankings an. Der Film geht dem Geheimnis des Erfolgs auf die Spur. Die Schweiz gilt als Land der Erfindungen. Ob Käse ohne Milch, neuartige Solarpanels oder ein Roboter für den Mond: Junge Unternehmerinnen, Forscher und Tüftler arbeiten an den Lösungen von morgen und zeigen, welche Voraussetzungen Innovation möglich machen. Seit 15 Jahren verteidigt die Schweiz ihren Titel als Innovationsweltmeisterin. Die Weltorganisation für geistiges Eigentum misst die Fähigkeit und den Erfolg eines Landes, solche Erfindungen hervorzubringen. Als rohstoffarmes Land setzt die Schweiz auf ein einzigartiges Erfolgsmodell: überdurchschnittliche Investitionen in Bildung, Hochschulen und Forschungsstätten. Attraktive Rahmenbedingungen locken hoch qualifizierte Fachkräfte aus aller Welt an. Starke Branchen wie die Pharmaindustrie und die Medizintechnik forschen mit hohem Eigenkapital an Lösungen von morgen. Der Erfolg wird zum Beispiel an der Anzahl der Patente gemessen. Nirgendwo sonst werden pro Kopf so viele Erfindungen angemeldet. Nebst Großunternehmen und bekannten Marken sind es aber auch viele junge Macherinnen und Macher, die die traditionellen Branchen und Zukunftsmärkte neu denken. So will die vegane Käserei "New Roots" den Käsemarkt revolutionieren - mit einem Hartkäse aus Süßlupinen. Damit würde für die beiden Gründer ein Traum wahr werden. Bisher müssen sie Cashews aus Vietnam und Burkina Faso importieren. Mit der heimischen, proteinreichen Hülsenfrucht könnte die gesamte Wertschöpfungskette in der Schweiz bleiben und eine echte Kreislaufwirtschaft entstehen. Für die Umsetzung setzen die Pioniere auf ein starkes Generationenbündnis: Ein Käsermeister mit 50-jähriger Erfahrung in der Milchverarbeitung unterstützt sie dabei, klassisches Handwerk mit der Süßlupine zu vereinen. Zürich gilt derweil als das Silicon Valley der Robotik, getragen von Hochschulen von Weltruf. An der ETH Zürich entstehen im jungen Masterstudiengang "Weltraum" visionäre Ideen, in denen Maschinenbau und künstliche Intelligenz nahtlos verzahnt sind. Dort tüftelt ein junges Team am autonomen Mondroboter. Das Projekt "LunarLeaper" dient als Vorbereitung für künftige europäische Raumfahrtmissionen und mögliche menschliche Siedlungen auf dem Mond. Der Mond ist wieder in den Fokus gerückt: als Schlüssel zum Ursprung des Lebens, als Quelle für seltene Bodenschätze und als Sprungbrett zum Mars. Angetrieben wird dieser Schweizer Pioniergeist auch von Spitzenpersonal: Der ehemalige NASA-Forschungsdirektor Thomas Zurbuchen will das Land an die Spitze der internationalen Raumfahrtforschung führen. Das Waadtländer Start-up "Voltiris" beweist ebenfalls echten Erfindergeist, um eine Antwort auf den weltweit steigenden Energiebedarf zu liefern. Die Gründer haben eine Technologie entwickelt, die landwirtschaftliche Flächen in smarte Solarkraftwerke verwandelt. Ihre patentierten Filtermodule für Gewächshäuser reduzieren den CO₂-Ausstoß massiv und senken gleichzeitig den Wasserverbrauch der Pflanzen - ein entscheidender Vorteil in Zeiten zunehmender Trockenheit. Angetrieben von dieser Vision will "Voltiris" nun den Markt in Japan erobern. Für das Schweizer Start-up ist diese Expansion ein geschäftliches Wagnis, vor allem aber eine große Chance, mit sauberer Technologie die weltweite Energiewende aktiv voranzutreiben. Der Film zeigt das Zusammenspiel aus hochstehender Ausbildung, gezielter Forschungsförderung und internationaler Offenheit, das den Boden für Spitzenleistungen ebnet. Er erzählt von Menschen, ihren Ideen und den Bedingungen, die ihnen die innovative Arbeit erst ermöglichen. Er zeigt aber auch auf, welche geopolitischen Faktoren den Erfolg gefährden können.
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