Die härtesten Orte der Welt
08.05.2026 • 10:00 - 10:45 Uhr
Info, Gesellschaft + Soziales
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Eine Königskobra wird gemolken. Aus ihrem Gift werden nicht nur Immunseren, sondern auch Arzneimittel gegen Krebs gewonnen.
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Shiva, einer der Hauptgötter des Hinduismus: Ihn bitten die Schlangenjäger der Irulas um Beistand und Schutz.
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Reisfelder sind ein bevorzugtes Habitat von Giftschlangen. Jährlich sterben in Indien mehr als 50.000 Menschen infolge von Schlangenbissen.
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Die Kettenviper zählt zu den "Big Four", den vier giftigsten Schlangenarten Indiens.
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Originaltitel
Caméléon
Produktionsland
F
Produktionsdatum
2018
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Die härtesten Orte der Welt

Indien ist das Land der Schlangen. Es gibt sie in den Häusern, auf Dächern, Terrassen und in der Kanalisation. Jährlich sterben in Indien über 50.000 Menschen infolge ihrer Bisse. Sebastian Perez Pezzani begleitet die Schlangenfänger der Irulas. Mit einem einfachen Schlangenhaken, einem Leinensack und einem Korb machen sich Kali und seine Frau Alamelu auf die Suche nach den sogenannten Big Four, den vier giftigsten Schlangen der Welt. Mit bloßen Händen und einfachsten Gegenständen fangen die berühmten Schlangenfänger aus der Bevölkerungsgruppe der Irulas Kobras, Indische Kraits, Kettenvipern und Gemeine Sandrasselottern. Früher verkauften die Jäger die kostbare Haut der Tiere oder bildeten die Tiere für Schlangen-Shows aus. Doch seit 1972 ist dies in Indien per Gesetz verboten. Seither fangen die Irulas die Schlangen, um sie zu melken. Aus dem Schlangengift werden dringend benötigte Immunseren und Arzneimittel zur Behandlung von Krebs gewonnen. Dank des Geschicks und der Tradition dieser Volksgruppe können jedes Jahr Tausende von Menschenleben gerettet werden. Der Journalist Sebastian Perez Pezzani begibt sich an die härtesten Orte der Welt und dokumentiert das Leid der Menschen, deren Alltag durch Armut, Elend und Kriminalität beherrscht wird.

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