Ding Dong - Zeig mir dein Zuhause
28.11.2026 • 05:40 - 06:25 Uhr
Unterhaltung
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Originaltitel
Ding Dong - Zeig mir dein Zuhause!
Produktionsland
CH
Produktionsdatum
2026
Unterhaltung

Ding Dong - Zeig mir dein Zuhause

2001 zog damals noch Clemens Ruben vom zürcherischen Wald nach Mont Soleil im Berner Jura. Ruben hatte dort ein leerstehendes Bauernhaus zum Kauf erworben. Mit viel Liebe renovierte der gelernte Grafiker das Haus von Grund auf. Entstanden ist ein schmuckes Heim, mit vielen verspielten Details und Bildern, die Ruben selber malt. Beim Betrachten der Gemälde wurde Ruben plötzlich klar: "Etwas stimmt nicht mit mir." Es sei "wie ein Knall" gewesen und da habe er realisiert, er sei eine Frau in einem männlichen Körper. Aus Clemens wurde Clemence. Von nun an verstand Ruben auch ihre Kunst, die voll ist mit weiblichen Geschlechtsteilen. Ihr selbst gestaltetes Heim nutzt sie nicht nur für sich selbst, sondern betreibt es auch als Bed & Breakfast, um sich daneben voll der Kunst widmen zu können. Ebenfalls der Kunst verschrieben hat sich Furi Hundt aus Villmergen AG. Als Kind wollte sie eine Mischung aus Pippi Langstrumpf und Nina Hagen werden. Das ist ihr gelungen: Ihr farbenfrohes Haus schaut aus wie eine punkige Version der Villa Kunterbunt. Durch ihre extrovertierte Art lernt sie auch viele Passantinnen und Passanten kennen. Sie kämen manchmal mit Kamera und Stativ, als gingen sie Vögel beobachten. Als bunter Vogel erlebe man einfach mehr, wie als graue Maus. Ein offenes Haus bewohnen auch der Thurgauer Jazzmusiker Dani Felber und seine Frau Claudia. In ihrer Villa Felber in Ermatingen TG am Untersee veranstalten sie regelmässig Konzerte, bei denen die Künstlerinnen gleich im Haus residieren. Das Haus war einfach zu gross, um es "nur" selbst zu nutzen. Dank der engen Vernetzung mit der internationalen Jazzszene bewohnen sie nun ein Haus, in dem sich die Privatsphäre regelmässig mit Konzertatmosphäre vermischt.

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