Duell der Supermächte - China und die USA in Zahlen
29.04.2026 • 12:00 - 12:45 Uhr
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Zwei Großmächte im direkten Vergleich. Wie gut leben die Menschen in diesen Ländern?
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Mit dem Handelsstreit zwischen USA und China tritt die Rivalität der Wirtschaftsmächte zu Tage.
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Wie sind die Staatssysteme beider Länder: USA und China?
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Originaltitel
Duell der Supermächte - China und die USA in Zahlen
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2021
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Duell der Supermächte - China und die USA in Zahlen

China und die USA - zwei Supermächte im direkten Vergleich. Wo liegen die Vor- und Nachteile der Systeme? Und wie gut leben die Menschen in diesen Ländern tatsächlich? Das Kräftemessen zwischen den USA und China spielt sich auf verschiedenen Ebenen ab: Wirtschaft, Militär, Familie, Bildung - in welchem Land herrschen welche Verhältnisse? Es ist ein tiefer Blick in zwei völlig unterschiedliche Welten. Er offenbart Stärken und Schwächen - auf beiden Seiten. Die Dokumentation vergleicht die beiden Länder in vier Kategorien. Wirtschaft: Mit dem letzten großen Handelsstreit zwischen den USA und China tritt die Rivalität der beiden Wirtschaftsmächte offen zutage. Dabei sind beide Länder wirtschaftlich von völlig unterschiedlichen Ausgangspositionen gestartet: Die USA erleben nach dem Zweiten Weltkrieg einen enormen Wirtschaftsboom, während in der kommunistischen Volksrepublik China noch in vielen Regionen große Armut herrscht. Doch insbesondere in der Ära Deng Xiaoping ab den 1970er-Jahren beginnt Chinas rasanter Wirtschaftsaufstieg, der vor allem durch die Gründung von Sonderwirtschaftszonen beflügelt wird. Armut gilt in China heute als ausgestorben, eine wohlhabende, kaufkräftige Mittelschicht ist entstanden, während in den USA der Graben zwischen Arm und Reich immer größer wird. Familie: China gegen USA - das ist ein Wettstreit zwischen Diktatur und Demokratie. Als in den 1970er-Jahren die chinesische Bevölkerung immer stärker anwächst, wird die Ein-Kind-Politik eingeführt - dadurch ist es Paaren bei Strafe verboten, mehr als ein Kind zu bekommen: Der diktatorische Staat greift massiv ins Privatleben seiner Bevölkerung ein - bis unter die Bettdecke. In den USA wären solche staatlichen Eingriffe unmöglich. Aber auch dort kämpfen Frauen in den 1960er-Jahren um ihre Rechte und begehren gegen überkommene Rollenklischees auf. Die Pille bringt den Frauen neue Freiheiten. In China hält man dagegen bis 2015 an der Ein-Kind-Politik fest. Heute sind sogar drei Kinder "erlaubt", aber alles weiter unter staatlicher Kontrolle. Doch die chinesische Gesellschaft hat sich gewandelt: Die jungen Paare wollen kaum noch Kinder, sondern lieber konsumieren und verreisen. Das Problem: China droht zu überaltern. China wird alt, bevor es reich wird, so die Sorge. Das einwohnerreichste Land bekommt zu wenig Nachwuchs - für die Zukunft. Bildung: Kaum etwas spielt für den gesellschaftlichen und beruflichen Aufstieg in beiden Ländern eine so große Rolle wie Bildung. Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften: Chinesische Schüler gelten als sehr ehrgeizig und haben US-amerikanische Schüler längst überholt. Trotzdem bleiben amerikanische Eliteuniversitäten weltweit führend, und in der Spitzenforschung sind die USA China immer noch voraus. Doch chinesische Universitäten holen im Hochschulranking weiter auf, viele von ihnen sind schon besser ausgestattet als amerikanische Eliteunis - und bereichern die chinesische Wirtschaft. Was die Patente angeht, so hat China die USA als Weltmeister in den Patentanmeldungen sogar bereits überholt. Militär: In Kriegszeiten liegt ein wichtiger Fokus des Vergleichs auch auf den beiden Militärs. Die US-Truppe ist mit Abstand die größte Armee der Welt. Doch in vielen Bereichen holt China auf. Die Volksrepublik will bis 2049 eine Armee aufbauen, die Kriege gewinnen kann. Schon jetzt hat China ebenso viele Panzer wie die USA, eine größere Marine und eine größere Armee. Bislang standen sich China und die USA noch nicht in einem militärischen Konflikt gegenüber. Doch insbesondere im Konflikt um Taiwan befürchten einige, dass sich das schnell ändern könnte.

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