In einem Wald macht der alte Hausierer Jacquier (Michel Simon) eine grausige Entdeckung: die Leiche des neunjährigen Gritli Moser. Alle Spuren verweisen auf einen Mörder, der schon zwei gleichaltrige Mädchen auf dem Gewissen hat, ohne dass man ihn bisher fassen konnte. Der Hausierer, kein ganz unbescholtener Mann, wird schnell der Tat verdächtigt. Kommissar Henzi (Siegfried Lowitz) treibt ihn beim Verhör in die Enge. Nach einem Geständnis erhängt sich Jacquier in seiner Zelle. Der Fall wird ad acta gelegt. Nur Kommissar Matthäi (Heinz Rühmann), ein erfahrener Kriminalkommissar auf dem Karrieresprung ins Ausland, glaubt nicht an Jacquiers Schuld. Als ein Sitznachbar im Flugzeug Schokoladetrüffel isst, erinnert er sich an eine Zeichnung des ermordeten Mädchens: ein mächtiger Zauberer, aus dessen Hand stachelige Bällchen fallen, dazu ein schwarzes Auto, ein Käfer mit Hörnern und eine Kasperlifigur. Weil seine Kollegen den Fall nicht neu aufrollen wollen, verfolgt Mätthäi als Privatmann diese neue Spur. Besessen vom Wunsch den Kindermörder zu überführen, greift er zu einem fragwürdigen Mittel: Er benutzt ein kleines Mädchen als Köder und geht noch einmal auf die Jagd. In den Hauptrollen der schweizerisch-deutsch-spanischen Koproduktion sind die damaligen Filmstars Heinz Rühmann und Gert Fröbe zu sehen. Heinz Rühmann verkörpert den Einzelgänger Matthäi, der nicht lockerlassen kann. Für den Hauptdarsteller in vielen Schmunzelkomödien brachte diese Rolle den Wechsel ins erste Fach. Sie bedeutete ihm viel. "Mein schönster Auftrag seit Langem", kommentierte er den Film. Weniger glücklich über das Ergebnis war Friedrich Dürrenmatt, der im Auftrag von Produzent Lazar Wechsler (Praesens Film Zürich) die Drehbuchvorlage verfasst hatte. Er schrieb in der Folge den Stoff nach seinen eigenen Vorstellungen zu einem Roman um, der unter dem Titel "Das Versprechen" publiziert wurde. Obwohl Praesens-Film federführend war und es sich daher um eine hauptsächlich schweizerische Produktion handelt, ergatterte die einheimische Filmprominenz von Heinrich Gretler über Margrit Winter, Emil Hegeschweiler, Ettore Cella oder Hans Gaugler nur kleine oder kleinste Nebenrollen. Einzig Max Haufler konnte im Film zusätzlich als Regieassistent seine Spuren hinterlassen.
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