Frank Sinatra - Amerikas goldenes Zeitalter
23.03.2026 • 03:20 - 04:15 Uhr
Kultur, Künstlerporträt
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Frank Sinatra begann seine musikalische Karriere in den 1930er Jahren und wurde schnell zu einem der bekanntesten Sänger und Entertainer des 20. Jahrhunderts.
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Frank Sinatras Ruf als Entertainer ist bis heute ungebrochen: Er hinterließ ein bleibendes Erbe als eine Ikone der Popkultur.
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Frank Sinatra verkörpert wie kaum ein anderer das „Goldene Zeitalter“ der USA in den 1950er und 1960er Jahren.
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Originaltitel
Frank Sinatra ou l'âge d'or de l'Amérique
Produktionsland
F, USA
Produktionsdatum
2015
Kultur, Künstlerporträt

Frank Sinatra - Amerikas goldenes Zeitalter

Frank Sinatra wird am 12. Dezember 1915 als Francis Albert Sinatra in Hoboken, New Jersey, geboren: ein Italo-Amerikaner aus bescheidenen Verhältnissen, der bald zusehen muss, wie man Geld verdient und dies versucht mit etwas, was er kann und liebt: Singen. In den 1930er Jahren tritt er in kleinen Clubs auf, ist Mitglied verschiedener Bands und Orchester und wagt schließlich 1942 den Schritt in die Solokarriere. Von da an geht es mit der Popularität nach ganz oben. In den 1950er und 1960er Jahren erreicht seine Karriere ihren Höhepunkt. Die USA erleben damals einen spektakulären Aufschwung und das Showbusiness explodiert förmlich. Es zeigt eine Welt voller Glamour und Luxus, die das internationale Publikum fasziniert. Zu Sinatras bekanntesten Liedern zählen "My Way" (1968), "New York, New York" (1979) und "Fly Me to the Moon" (Cover-Version 1964). Seine markante Stimme bringt ihm den Spitznamen "The Voice" ein. Nicht nur als Sänger, sondern auch auf der Leinwand erlangt Sinatra Weltruhm. Für seine Rolle in "Verdammt in alle Ewigkeit" erhält er 1954 einen Oscar. Die Dokumentation wirft einen Blick auf das "goldene Zeitalter" der USA und den gleichzeitigen kometenhaften Aufstieg Sinatras mit all seinen Licht- und Schattenseiten. Von New York und Los Angeles über Palm Springs bis zum Lake Tahoe folgt sie den Spuren eines Ausnahmekünstlers, der den amerikanischen Traum verkörperte. Aus zahlreichen Archivaufnahmen, alten Plattencovern und Plakaten sowie Musik- und Filmausschnitten entsteht ein lebendiges Porträt des Entertainers, dessen Charme unter anderen Ava Gardner, Lauren Bacall und Mia Farrow verfielen. Auch Sinatras Freundschaft zu John F. Kennedy wird thematisiert, die durch die angeblichen Verbindungen des Crooners zur Mafia überschattet wurde. Und natürlich die Arbeit mit großen Regisseuren wie Otto Preminger, Joseph L. Mankiewicz, Vincente Minnelli, Frank Capra oder Stanley Kramer, denen der Star einen Großteil seiner Filmografie verdankt.

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