Friedland
18.01.2026 • 01:10 - 01:55 Uhr
Info, Zeitgeschichte
Lesermeinung
Fritz Siegmann, Ankunft zu Hause mit Nachbarn im Oktober 1955.
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Werner Minkenberg unmittelbar nach der Heimkehr im Dezember 1955 mit Verwandten.
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Erste Weihnachtsfeier in Freiheit mit Familie der Schwester und Freunden im Dezember 1955, W. Minkenberg in der Bildmitte.
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Oktober 1955, Fritz Siegmann wird von Verwandten abgeholt.
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Originaltitel
Friedland - Als die Väter heim kamen
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2015
Info, Zeitgeschichte

Friedland

Die Dokumentation Friedland - Als die Väter heimkamen" erzählt die wahre Geschichte von Heimkehrern aus der Gefangenschaft nach dem Zweiten Weltkrieg. Vor 60 Jahren, am 12. Oktober 1955, kamen die letzten Gefangenen aus der Sowjetunion nach Deutschland. Noch heute erschüttern die hoch emotionalen Bilder aus dem Lager Friedland: Kinder, die ungläubig auf die ausgemergelte Gestalt starrten, die ihr Vater sein sollte. Frauen, die weinend ihren Ehemännern um den Hals fielen. Mütter, die erkennen mussten, dass ihre jahrelang gehegte Hoffnung auf die Rückkehr ihrer Söhne brutal und endgültig zerstört war. Die Heimkehrer ihrerseits mussten mühsam wieder in der Nachkriegsgesellschaft Tritt fassen. Der Film erzählt faszinierende Geschichten von Spätheimkehrern, die mit dem letzten Zug nach Friedland kamen, von jungen Mädchen, die die oft ausgemergelten und traumatisierten Gefangenen in Empfang nahmen, von Töchtern, die ihrem Vater halfen, ein neues Leben anzufangen. Die Rückkehr der Väter hat Spuren in vielen Familien hinterlassen, über die erst jetzt gesprochen werden kann. Was löste die Heimkehr in den Familien aus und wie gingen sie damit um? Der Film erzählt auch vom Transport selbst, der damals von der DDR-Reichsbahn durchgeführt wurde. Weitgehend unbekannt ist die Geschichte eines weiteren, geheimen Transports, der wenige Wochen nach dem Zug der Zehntausend in Friedland ankam: mit verplombten Türen und unter scharfer Bewachung von Rotarmisten. Wer war in diesem Zug?

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