Gänsehaut

  • "Gänsehaut" ist sicherlich kein Film der leisen Töne (von links): Hannah (Odeya Rush), Champ (Ryan Lee), Zach (Dylan Minnette) und R. L. Stine (Jack Black) werden mit allerlei Kreaturen konfrontiert. Vergrößern
    "Gänsehaut" ist sicherlich kein Film der leisen Töne (von links): Hannah (Odeya Rush), Champ (Ryan Lee), Zach (Dylan Minnette) und R. L. Stine (Jack Black) werden mit allerlei Kreaturen konfrontiert.
    Fotoquelle: VOX / MG RTL D / Columbia / LSC Film / Village Roadshow
  • Was ist da los? Hannah (Odeya Rush), ihr Papa R. L. Stine (Jack Black, zweiter von links), Zach (Dylan Minnette, rechts) und Champ (Ryan Lee) treffen offenbar gerade auf ein riesiges Monster. Vergrößern
    Was ist da los? Hannah (Odeya Rush), ihr Papa R. L. Stine (Jack Black, zweiter von links), Zach (Dylan Minnette, rechts) und Champ (Ryan Lee) treffen offenbar gerade auf ein riesiges Monster.
    Fotoquelle: VOX / MG RTL D / Columbia / LSC Film / Village Roadshow
  • Abweisend, mürrisch, ein bisschen paranoid: Jack Black zeigt in "Gänsehaut", dass er mehr drauf hat als den sympathischen Hallodri von nebenan. Zumindest anfangs ... Vergrößern
    Abweisend, mürrisch, ein bisschen paranoid: Jack Black zeigt in "Gänsehaut", dass er mehr drauf hat als den sympathischen Hallodri von nebenan. Zumindest anfangs ...
    Fotoquelle: VOX / MG RTL D / Columbia / LSC Film / Village Roadshow
  • Nach einer ersten Begegnung mit R. L. Stine ist Zachs (Dylan Minnette) Neugier geweckt. Ob er im Keller des Autoren vielleicht etwas Interessantes findet? Vergrößern
    Nach einer ersten Begegnung mit R. L. Stine ist Zachs (Dylan Minnette) Neugier geweckt. Ob er im Keller des Autoren vielleicht etwas Interessantes findet?
    Fotoquelle: VOX / MG RTL D / Columbia / LSC Film / Village Roadshow
  • Mit fortlaufender Filmdauer verliert Jack Blacks R. L. Stine zunehmend an Profil. Vergrößern
    Mit fortlaufender Filmdauer verliert Jack Blacks R. L. Stine zunehmend an Profil.
    Fotoquelle: VOX / MG RTL D / Columbia / LSC Film / Village Roadshow
  • "Der Werwolf aus den Fiebersümpfen" wird hier zum Werwolf auf dem Supermarkt. Kann R. L. Stine (Jack Black, hinten Mitte) seine Tochter Hannah (Odeya Rush) und die beiden Jungs Zach (Dylan Minnette, rechts) und Champ (Ryan Lee) beschützen? Vergrößern
    "Der Werwolf aus den Fiebersümpfen" wird hier zum Werwolf auf dem Supermarkt. Kann R. L. Stine (Jack Black, hinten Mitte) seine Tochter Hannah (Odeya Rush) und die beiden Jungs Zach (Dylan Minnette, rechts) und Champ (Ryan Lee) beschützen?
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  • Hannah (Odeya Rush) muss feststellen, dass Bücher gefährlich sein können! Vergrößern
    Hannah (Odeya Rush) muss feststellen, dass Bücher gefährlich sein können!
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  • Nirgends sicher und ständig auf der Hut (von links): Champ (Ryan Lee), R. L. Stine (Jack Black), Zach (Dylan Minnette) und Hannah (Odeya Rush). Vergrößern
    Nirgends sicher und ständig auf der Hut (von links): Champ (Ryan Lee), R. L. Stine (Jack Black), Zach (Dylan Minnette) und Hannah (Odeya Rush).
    Fotoquelle: VOX / MG RTL D / Columbia / LSC Film / Village Roadshow
Spielfilm, Fantasyfilm
Monster! Wir brauchen mehr Monster!
Von John Fasnaugh

Infos
Originaltitel
Goosebumps
Produktionsland
USA
Produktionsdatum
2015
Kinostart
Do., 04. Februar 2016
VOX
Do., 01.11.
20:15 - 22:10


Ein Film, der gewisse Erwartungen weckt: Die Gruselgeschichten von R. L. Stine erfreuen sich bei jungen Lesern auf der ganzen Welt großer Beliebtheit. Nun erwachen einige seiner "Gänsehaut"-Monster im Film zum Leben.

Wenn sich Jugendliche nachts mit einer Taschenlampe unter der Bettdecke verkriechen und in ein Buch abtauchen, wo sie doch eigentlich längst schlafen sollten, dann lesen sie womöglich gerade eine Geschichte von R. L. Stine. Der US-Autor schrieb für eine vorwiegend junge Leserschaft Hunderte schaurig-spannende Bücher, von denen sich bis heute etwa 400 Millionen Exemplare verkauften. Besonders beliebt sind seine "Gänsehaut"-Bände – ein ganzer Gruselkosmos mit zahllosen Ungeheuern, von denen einige nun erstmals als Film (2015) umgesetzt wurden. Nach mäßigen Besucherzahlen in den Lichtspielhäusern folgt nun die TV-Premiere auf Vox.

Alles beginnt mit dem jungen Zach (Dylan Minnette, "Tote Mädchen lügen nicht"), der im Schlepptau seiner Mutter von New York ins beschauliche Madison zieht. Erste Freunde sind mit dem herrlich uncoolen Champ (Ryan Lee, "Super 8") und der süßen Nachbarin Hannah (Odeya Rush, "Hüter der Erinnerung – The Giver") schnell gefunden. Was Zach zunächst aber nicht weiß: Hannahs Vater ist der legendäre Horrorautor R. L. Stine (Jack Black, "Jumanji: Willkommen im Dschungel" und kürzlich: "Das Haus der geheimnisvollen Uhren"). Der ist, ohne jeden Bezug zur realen Person, ein unangenehmer und auch etwas unheimlicher Zeitgenosse. Regelrecht ein Ekel, das zurückgezogen lebt und sich nur mal blicken lässt, um skeptisch-paranoid zwischen den Jalousien hindurch aus dem Fenster zu schauen.

Zachs Neugier ist bald geweckt, wie auch die des Zuschauers: Was hat der Mann zu verbergen? Da drüben, auf der anderen Seite des Zauns, muss irgendetwas Aufregendes, Unheilvolles vor sich gehen! In der Tat: Wie sich herausstellt, hält der Autor in seinen Manuskripten all die grausigen Geschöpfe gefangen, die er über die Jahre mit seinen Geschichten erschuf.

Der Eindruck nach einer halben Stunde: Großartig, dieser Film löst genau jenes Versprechen ein, das auch mit jedem "Gänsehaut"-Buch einhergeht – das Versprechen eines Abenteuers, das witzig ist, spannend und ein bisschen gruselig, aber eben nicht zu gruselig. Umso bedauerlicher, wie sich der Rest des Films gestaltet.

Einem letztlich doch arg uninspirierten Plot folgend und vom hilflosen Regisseur Rob Letterman ("Gullivers Reisen – Da kommt was Großes auf uns zu", ebenfalls mit Jack Black in der Hauptrolle) nicht gezügelt, bricht nach einem unglücklichen Zufall bald eine ganze Monsterhorde aus den Büchern aus. Erst der Schneemensch, dann die gemeinen Zwerge, und bald Slappy, die unheimliche Bauchrednerpuppe, die alle übrigen Ungeheuer befreit und die Stadt damit ins totale Chaos stürzt. Es ist der Moment, in dem die Monster zu viel werden, "Gänsehaut" komplett kippt und zu einem lieblosen, austauschbaren CGI-Spektakel verkommt. Schade!


Quelle: teleschau – der Mediendienst

Eine Filmkritik sowie weitere Infos zu "Gänsehaut" finden Sie hier.


Werbepause? Zeit für Spielchen!

Der Trailer zu "Gänsehaut"

Darsteller

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