Grüße vom Mars
12.04.2026 • 07:15 - 08:35 Uhr
Spielfilm, Komödie
Lesermeinung
Tom (Theo Kretschmer) kommt im Garten seiner Großeltern an. Er trägt seinen Astronautenanzug und Helm.
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Tom (Theo Kretschmer) zeichnet auf der Innenseite seines Schrankes eine Weltkugel.
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Tom (Theo Kretschmer) hat alles für die Reise nach Lunau zu den Großeltern rausgelegt und trägt seinen Astronautenanzug mit Helm zur Vorbereitung.
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Tom (Theo Kretschmer), seine Schwester Nina (Lilli Lacher) und Mutter Vera (Eva Löbau) kommen bei den Großeltern zu Hause in Lunau an. Tom trägt dabei seinen Astronautenanzug und Helm.
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Originaltitel
Grüsse vom Mars
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2024
Altersfreigabe
6+
Spielfilm, Komödie

Grüße vom Mars

Tom ist zehn und anders als die anderen Kinder. Er mag keine Veränderungen und keine Dinge, die rot sind. Alles Laute wird ihm rasch zu viel. Dann stürzt er in Gedankenlawinen, aus denen er nur schwer herauskommt. Er ist bedingungslos ehrlich, sehr genau und versteht jeden Satz wörtlich. Sein Spezialgebiet ist der Weltraum und sein größter Wunsch, als erster Mensch zum Mars zu fliegen. Deshalb läuft er auch am liebsten in seinem Astronautenanzug herum und in schwierigen Situationen sogar mit Helm. Als seine Mutter Vera überraschend für einen neuen Job für sechs Wochen nach China muss, soll Tom mit den Geschwistern Nina (15) und Elmar (13) für diese Zeit zu den Großeltern aufs Land nach Lunau ziehen. Oma Hanna und Opa Horst sind die Eltern von Papa Martin, der vor ein paar Jahren bei einem Unfall ums Leben gekommen ist. Seitdem sehen sie ihre Enkel nur noch selten. Für Tom ist allein die Ankündigung dieser Reise eine Katastrophe. Doch dann schenkt Vera ihm ein Logbuch und schlägt vor, das ganze als Probe-Marsmission zu sehen. "Wenn du Oma und Opa schaffst, dann schaffst du auf jeden Fall auch den Mars", versichert sie ihm. Natürlich nimmt Tom das wörtlich, und so will er für seine Lunau-Expedition alles tun, um sie perfekt zu absolvieren. Kurzerhand ernennt er seine dauerhaft telefonierende Schwester Nina zur Funkerin und den hyperaktiven Elmar zum Ersten Offizier. Doch schon beim Start der Reise läuft nichts so wie geplant. Ninas Freund Marco taucht viel zu spät zum Tschüss-Sagen auf und Elmar kommt beim Abschied beinahe unter die Räder. Auch in Lunau wird es nicht einfacher. Dort leben Oma und Opa seit dem Tod ihres Sohnes zusehends aneinander vorbei. Während Hanna nach wie vor als Krankengymnastin Kurse für ihre "Dicken-Gruppe" gibt, ist Horst nur noch im Dorf unterwegs und sucht nach immer neuen sinnvollen Projekten. Eigentlich wollten die Großeltern gerade ihre Ehe mit einer Reise im Bulli retten. Doch nun landen Tom und seine Geschwister bei ihnen. Sehr zur Überraschung der ahnungslosen Hanna. Horst hat sich nämlich bisher nicht getraut, ihr davon zu erzählen und wird nun zum Schlafen in den Bulli verbannt. Schon in den ersten Tagen stellt Tom fest: Lunau ist wirklich ein fremder Planet. Die Haustür ist rot, der Esstisch ist rund und sein Team funktioniert überhaupt nicht. Nina hat nirgends Handyempfang und kann also überhaupt nicht "funken". Durch das pausenlose Besetzen des Kabeltelefons gerät sie schnell mit den Großeltern aneinander. Und dann ist da auch noch der attraktive Nachbarsjunge Nick (17), der ihr den letzten Nerv raubt. Elmar dagegen findet das Landleben klasse. Nur für Tom und seine Mission hat der Erste Offizier nun keine Zeit mehr. Er muss sich um Wichtigeres kümmern: Mit Opa den Bulli reparieren oder eine Super-Rampe bauen, wofür er zum ersten Mal seit langem Lob und Anerkennung erhält. Als Tom bei einem turbulenten Bulli-Ausflug im Radio vom Verschwinden eines Asteroiden erfährt, steht für ihn fest, dass er den vermissten Himmelskörper suchen muss. Auf dem Dachboden des Hauses richtet er sich mit Papas altem Fernrohr ein Observatorium ein. Tag und Nacht forscht Tom nun nach dem verschwundenen Asteroiden, bis Nina ein paar Tage später Opa helfen soll, eine Deckenlampe zu reparieren, und das Unglück passiert: Ihr Handy hat plötzlich Empfang und sie vergisst, den Stuhl festzuhalten. Opa stürzt in die Tiefe und verletzt sich. Wütend droht Oma, die Mission abzubrechen, wenn so was noch mal passiert. Als Tom in der Nacht dann tatsächlich den vermissten Asteroiden wiederentdeckt und Nina davon berichten will, findet er nur noch ihren Abschiedsbrief. Ihm wird klar: Sie muss bis zum Morgen wieder in Lunau sein, sonst wird Oma alles abbrechen. Zusammen mit Elmar klaut er den Bulli, um die Schwester zurückzuholen. Bei der turbulenten Rettungsaktion kommt ihnen überraschend Nick zur Hilfe und es gelingt den Jungs, Nina wieder an Bord zu holen. Kurz vor dem Ziel endet jedoch das Abenteuer; die Kinder werden von der Polizei angehalten. Toms Mission scheint gescheitert und alles stürzt nun auf ihn ein: Er droht, in einer Gedankenlawine verloren zu gehen und jeglichen Kontakt zur Außenwelt abzubrechen. Doch die Unterstützung seiner Geschwister und sein eiserner Wille, den Asteroiden zu melden, holen ihn wieder zurück. Alles scheint wieder in Ordnung, als Mutter Vera vom Chaos in Lunau erfährt und ihre Reise nun sofort abbrechen will. Noch einmal muss Tom über sich hinauswachsen und seine Mission retten, bis am Ende feststeht, die Kinder können bei Oma und Opa bleiben und Tom selbst erhält eine ganz besondere galaktische Ehre.

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