Hamburger Nachtleben? Die einen denken an Reeperbahn und Rotlicht, die anderen an den nächsten Rave. Doch der Raum für die Techno- & House-Szene in der Stadt ist umkämpft, immer mehr Clubs müssen schließen. Deshalb machen viele DJs jetzt ihre eigenen Partys. Aus Leidenschaft, nicht fürs große Geld. Ein Blick durchs Schlüsselloch der Hamburger Partyszene. Der Club Frau Holle ist so etwas wie das "gallische Dorf" auf St. Pauli: Die kleine Location ist umgeben von Schlagerkneipen und Rotlichtmilieu. Doch hier läuft ausschließlich elektronische Musik. Ein eingespieltes Team hält den Laden am Laufen: Björn an der Tür, Sachsa an der Bar und meistens Vanessa am DJ-Pult. Im Hamburger Nachtleben kennt man sie als VABU. In der "Holle" ist sie Resident-DJ, das heißt, sie legt hier mindestens einmal im Monat auf. VABU kennt jeden und jeder kennt sie, der Club ist ihr zweites Wohnzimmer. Auch Lennart und Daniel opfern viel Zeit für ihre Leidenschaft als House-DJs. Nach einer harten Arbeitswoche trifft man sie meistens im Studio oder im Club, dann nennen sie sich Dizzy & Lance. Sie sind zusammen in Niendorf aufgewachsen, kennen sich aus der Sandkiste. Ihre Liebe für elektronische Musik beginnt schon in der Schulzeit. "Auf den Abi-Partys haben wir nicht getanzt. Wir haben immer geguckt, was die DJs da machen", erinnert sich Daniel. Mittlerweile legen sie nicht nur auf, sondern veranstalten auch eigene Partys. Dizzy & Lance nehmen das Filmteam mit hinter die Kulissen von "Småland", ihrer Partyreihe. Um sechs Uhr morgens hat der Wecker geklingelt. Denn damit die Hotelterrasse zum Dancefloor wird, muss noch viel passieren. Dizzy & Lance haben Verstärkung mitgebracht: Henry ist für die Dekoration zuständig, inklusive Discokugel. Marvin baut die Plattenspieler auf. Und die mächtige Anlage wird extra aus Oldenburg angeliefert. An diesem Tag findet "Småland" zum ersten Mal unter freiem Himmel statt. Ob das gut geht?
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