Helen Dorn - Schuld und Sühne
01.11.2025 • 20:15 - 21:45 Uhr
Serie, Krimireihe
Lesermeinung
Helen Dorn (Anna Loos), Weyer (Tristan Seith)
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Nedjo Kristic (Stipe Erceg) und Helen Dorn (Anna Loos) gehen raus auf die Terrasse.
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Nedjo Kristic (Stipe Erceg) tröstet Irina Kammgaardt (Masha Tokareva).
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Helen Dorn (Anna Loos)
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Originaltitel
Helen Dorn
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2025
Altersfreigabe
12+
Serie, Krimireihe

Ein toter Unternehmer – Mordmotiv Umweltschutz?

Von Elisa Eberle

In ihrem 23. Fall ermittelt Helen Dorn (Anna Loos) im Mord an einem Unternehmer aus dem Energiesektor. Unter Verdacht geraten eine Gruppe Umweltaktivisten und der ehemalige Bodyguard des Toten.

Es sind große Worte, mit denen "Schuld und Sühne", der 23. Film der ZDF-Krimireihe "Helen Dorn" (Regie und Buch: Friedemann Fromm), beginnt: "Wir wollen doch nur ein wenig die Welt retten", sagt John Kammgaardt (Ralf Bauer), Chef der Industrie- und Handelskammer. "Die Welt steuert auf eine globale Klimakatastrophe zu, die nur durch eine Revolution auf dem Energiesektor zu verhindern ist." Die Revolution will Kammgaardt mit den von seiner Firma entwickelten Speichermedien für erneuerbare Energien anstoßen. Doch die Förderung der dafür benötigten seltenen Erden in Rumänien ist höchst umstritten. Während Kammgaardts Vortrag kommt es zu Protesten. Am nächsten Morgen ist der Unternehmer tot: Er wurde auf der Terrasse seiner Villa am Hamburger Stadtrand mit einem Jagdbogen erschossen.

Die Hamburger LKA-Ermittlerin Helen Dorn (Anna Loos) wird mit dem Fall betraut: "Sie halten mich über jeden Schritt auf dem Laufenden", befiehlt ihr Vorgesetzter Nedjo Kristic (Stipe Erceg). Als alter Freund der Witwe Irina Kammgaardt (Masha Tokareva) gelingt es ihm erstaunlich gut, eine professionelle Distanz zu wahren – im Gegensatz zu vielen ähnlich gestrickten Krimis im deutschen Fernsehen.

Der eigene Sohn als Feind?

Eine erste Spur führt Helen Dorn zum kampferprobten ehemaligen KSK-Soldaten Sasha Jellinek (Sebastian Hülk): Er war Kammgaardts Sicherheitschef, bis er vor zwei Jahren überraschend kündigte. Wie Aufnahmen der Überwachungskamera belegen, kam es fünf Tage vor dem Mord zum Streit zwischen ihm und seinem ehemaligen Chef. Jellinek kommt in U-Haft, doch Dorn zweifelt: Die Beweise passen fast schon zu gut zusammen. Außerdem zeigt ein weiteres Überwachungsvideo einen vermummten Mann zur Tatzeit auf dem Gelände.

Bei jenem Mann, so stellt sich bald heraus, handelt es sich um Kammgaardts Sohn aus erster Ehe: Davide (Karl Seibt) war nicht einverstanden mit den Geschäften seines Vaters. Als Teil der Umweltorganisation "Exit Now" hat er aktiv dagegen protestiert. Reicht das für ein Mordmotiv? Die Lage spitzt sich zu, als Irina Kammgaardt nachts vor ihrer Villa überfallen wird ...

So geht's mit "Helen Dorn" weiter

"Helen Dorn – Schuld und Sühne" ist ein spannender, aber doch recht klassischer TV-Krimi, der mit seiner Auseinandersetzung mit Klimakatastrophe und erneuerbaren Energien gut in die heutige Zeit passt: Ähnlich wie die "Letzte Generation"-Demonstranten kleben sich auch die Mitglieder der fiktiven "Exit Now"-Bewegung auf die Straße, um das Fortschreiten von Kammgaardts Projekt zu verhindern. Auch die privaten Spannungen zwischen Helen Dorn, ihrem Mitbewohner und Kollegen Peter Weyer (Tristan Seith) und dessen neuer Freundin Ariane (Lea Willkowsky) sorgen wieder für einige Wortgefechte.

Privates steht auch im Mittelpunkt in einem der nächsten Fälle von Helen Dorn: Der bereits abgedrehte Film unter dem Arbeitstitel "Verdammte Familie" erzählt von einem Anschlag auf Helens inhaftierte Halbschwester Luisa (Liane Forestieri). "Helen Dorn"-Fans lernten diese bereits im 20. Film "Der deutsche Sizilianer" (Erstausstrahlung 2024) kennen. Unter Verdacht im neuen Krimi gerät ein Mafiaclan. Im ebenfalls abgedrehten Film "Adrenalin" (Arbeitstitel) ermittelt Helen Dorn nach dem Überfall auf einen Geldtransporter undercover in einer Motorradschule. Ein Ausstrahlungstermin für die beiden Filme steht noch nicht fest.

In der ZDF Mediathek steht "Helen Dorn – Schuld und Sühne" bereits ab Samstag, 25. Oktober, zum Abruf bereit.

Helen Dorn – Schuld und Sühne – Sa. 01.11. – ZDF: 20.15 Uhr


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH

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