Interpol: ein komplexer Apparat zur Bekämpfung schwerster Verbrechen. Die größte Polizeiorganisation der Welt wird von einem Deutschen geleitet und steht vor immensen Herausforderungen. Die Behörde mit Sitz in Lyon ermittelt nicht selbst vor Ort, sondern vernetzt die Informationen, schreibt Fahndungen aus und sichert den schnellen Austausch von Daten zwischen den Staaten. Zunehmend im Fokus: mafiöse Strukturen der Cyberkriminalität. 194 Länder beteiligen sich an dieser einzigartigen Organisation und wollen so sicherstellen, dass Verbrecher sich an keinem Ort sicher fühlen können. So auch bei einem der spektakulärsten Erfolge: Ein brutaler, vielfacher Sexualstraftäter in Thailand hatte auf Fotos sein Gesicht elektronisch unkenntlich gemacht. Spezialisten des Bundeskriminalamtes in Wiesbaden gelang die Decodierung, der Kanadier wurde nur zehn Tage später gefasst. Auch die als "RAF-Rentner" bekannten drei deutschen Terroristen stehen bei Interpol auf den Fahndungslisten, bis heute ist es ein Rätsel, wo sie sich aufhalten. Doch Jürgen Stock, der Generalsekretär von Interpol, ist sich sicher: "Früher oder später werden wir sie kriegen." Die größte Gefahr unserer Zeit lauert im Netz. Die kalabrische Mafia 'Ndrangheta, geschätzter Jahresumsatz 54 Milliarden Euro, unterwandert inzwischen weltweit Konzerne. Extremistische Gruppen vernetzen sich und radikalisieren sich unerkannt. Das Darknet stellt für Interpol und seine Partner wie das BKA eine immense Herausforderung dar. Umstritten ist die Finanzierung der Behörde: Sie wurde nicht unerheblich von Großspenden, zum Beispiel Konzernen, unterstützt. Für Schlagzeilen sorgte 2013 die Zahlung von 20 Millionen Euro von der FIFA an Interpol. Um die Unabhängigkeit seines Apparates sicherzustellen, änderte Stock zwischenzeitlich diese Praxis, die Mitgliedsländer müssen gemäß ihrer Wirtschaftsstärke Beiträge entrichten. Interpol hat aber noch ein anderes, ein politisches Problem: Autoritäre Staaten wie China, Russland oder die Türkei nutzen das Netzwerk Interpol gelegentlich, um Regimekritiker zu verfolgen.
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Martin Goldenbaum über sein neues Album "Alles Bunt": "Dem Mikrofon erzähle ich alles"
Martin Goldenbaum, der Sänger der Band Brenner, ist nach einem Ausflug in den Bereich des „Rock-Schlagers“ mit seinem Solo-Album wieder punkiger und rockiger unterwegs. Im Interview gewährt er Einblicke.
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Am 3. März ruft die WHO zum Welttag des Hörens auf, um das Bewusstsein für die Bedeutung guten Hörens zu schärfen. Studien zeigen: Hörgeräte verbessern die Lebensqualität.