JENKE. Das Klima-Experiment: Sind wir noch zu retten?
03.10.2022 • 20:15 - 22:10 Uhr
Natur + Reisen, Natur + Umwelt
Lesermeinung
Vergrößern
Vergrößern
Vergrößern
Vergrößern
Originaltitel
JENKE. Das Klima-Experiment: Sind wir noch zu retten?
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2022
Natur + Reisen, Natur + Umwelt

Science Fiction oder Realität?

Von Eric Leimann

Jenke von Wilmsdorff stellt sich im Rahmen der "Green Seven Week 2022" auf ProSieben einem besonderen Experiment. Der 56-Jährige versucht, unter jenen Umständen zu leben, die uns das deutsche Klima im Jahre 2050 vorgeben könnte. Im Anschluss wird das Gezeigte in einer Diskussionsrunde vertieft.

Kann man sich im deutschen Sommer 2050 überhaupt noch tagsüber im Freien aufhalten? Wird der Rhein austrocknen? Wie wirkt sich die Wasserknappheit auf unser tägliches Leben aus? – Fragen wie diese versucht Extremreporter Jenke von Wilmsdorff in seinem neuen – wie immer ebenso spektakulären wie publikumsorientierten – Experiment zu leben und zu ergründen. In Deutschland könnten im Jahr 2050 Krankheiten wie das Dengue-Fieber, Malaria oder das West-Nil-Fieber aufgrund der höheren allgegenwärtig sein. Wald und Vegetation dürften sich deutlich verändert haben, ebenso die Art der Landwirtschaft. Dass dieses Szenario kein fernes Sciene Fiction-Gedankengespinst ist, sondern wahrscheinliche deutsche Realität in 28 Jahren, macht die Sache nicht weniger eindringlich.

Das Gute an Jenke von Wilmsdorffs "Experimenten", seien sie nun wie über viele Jahre von RTL oder nun eben von ProSieben finanziert, ist ja, dass sie bei aller Affinität zur Unterhaltung meist erfreulich seriös mit Fakten und journalistischem Handwerk umgehen. Dabei ist ein Thema wie der Klimawandel wie dafür gemacht, Horrorszenarien an die Wand zu malen und Menschen zu schockieren. Und wer weiß, vielleicht werden ja selbst düsterste Gedankenspiele wahr. Doch der Ansatz Jenke von Wilmsdorffs ist immer auch ein ehrlicher, klarer und auch vorwärts gewandter, sonst würden das Programm wohl nicht so viele einschalten.

Zwischen 14,7 und 17,4 Prozent Marktanteil hatten die ersten drei Jenke-Experimente beim neuen Arbeitgeber ProSieben. Nur das letzte Thema, "Jenke. Experiment Psyche", in dem sich der Reporter allein in seiner Wohnung isolierte, verfolgten lediglich 1,25 Millionen Zuschauer ab drei Jahren, was für 4,5 Prozent des Zuschauer-Gesamtmarktes für ProSieben sorgte, aber eben nur für 12,4 Prozent Sehbeteiligung in der Zielgruppe (14 bis 49 Jahre).

Themenwoche betrifft viele ProSieben-Formate

Die Daten zeigen, dass nicht jedes Jenke-Experiment gleich gut zieht und sich die Zuschauer durchaus überlegen, mit welchen Themen sie sich belasten wollen, an welche Ängste und Befindlichkeiten man anknüpfen kann. In "Jenke. Live. Der Talk danach" (23.30 Uhr) teilt Jenke von Wilmsdorff im Anschluss ans Experiment seine Erfahrungen mit Zuschauerinnen und Zuschauern. Neben erdrückenden Prognosen dürfte er dabei auch Tipps geben, wie man sich jetzt bereits an eine veränderte Zukunft anpassen soll oder die düstersten Szenarien auch noch ein Stück weit verhindern könnte.

Mit Klimathemen geht es übrigens weiter bei ProSieben: Eine Woche nach Jenkes Experiment suchen Experten sowie Politiker in der Diskussionsrunde "Die ProSieben Klima-Show mit Louis Klamroth" (Montag, 10. Oktober, 20.15 Uhr) Antworten auf die Frage "Wie können wir unser Klima retten?". Auch die Fernsehmagazine "taff" (ProSieben, 17.00 Uhr) und "Galileo" (ProSieben, 19.05 Uhr) bauen ihr Programm im Zeichen der grünen Woche um die Themen Klimawandel und Umweltschutz herum.

Jenke. Das Klima-Experiment: Sind wir noch zu retten? – Mo. 03.10. – ProSieben: 20.15 Uhr


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH

Das beste aus dem magazin

Henry Rauhbein mit einer Faust.
HALLO!

Henry Rauhbein: "Vom Rebellen zum Helden"

Henry Rauhbein, Sänger der Folk-Rock-Band Rauhbein, spricht über sein neues Album „Rebellen und Helden“, sein Leben auf dem Land in Nordhessen, seine Leidenschaft für Eishockey und die Erfahrungen, die ihn als Künstler geprägt haben.
Dr. Martin Rinio ist Ärztlicher Direktor der Gelenk-Klinik Gundelfingen. Ein Behandlungsschwerpunkt des Facharztes für Orthopädie, Chirurgie und Unfallchirurgie sind Hüftgelenk und Endoprothesen.
Gesundheit

Hüftschmerzen: Nicht warten, bis der Schaden irreparabel ist

Hüftarthrose entwickelt sich oft schleichend. Erste Anzeichen wie morgendliche Schmerzen sollten ernst genommen werden, um eine spätere OP zu vermeiden. Moderne Behandlungsmethoden und eine gesunde Lebensweise können helfen, die Gelenkgesundheit zu erhalten.
Die Insel Kreta im Sonnenuntergang.
Reise

Unsere Lieblingsorte: Vom Gardasee bis Norddeich

Die prisma-Redaktion stellt ihre liebsten Urlaubsorte vor und gibt ein paar Ausflugstipps.
Prof. Dr. med. Burkhard Sievers ist Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Angiologie, Zusatzbezeichnungen: Hypertensiologie, Notfallmedizin, kardiovaskuläre Magnetresonanztomografie, kardiovaskuläre Computertomografie, interventionelle Kardiologie, interventionelle Angiologie, Herzinsuffizienz, Lipidologie, Gendermedizin und in seinen Praxen Cardiomed24 tätig sowie Buchautor (ZS-Verlag: „So heilt man heute. Die häufigsten Volkskrankheiten geschlechtsspezifisch besser behandeln“).
Gesundheit

Pflege: Früh genug selbst aktiv vorsorgen

Pflegebedarf trifft oft unerwartet zu. Wer sich frühzeitig mit bürokratischen Hürden und einem Unterstützernetzwerk auseinandersetzt, ist besser vorbereitet.
Gettymages/Olga Yastremska
Gesundheit

Regelmäßig zum Hörtest

Hörverlust entwickelt sich oft unbemerkt über Jahre. Regelmäßige Hörtests können helfen, rechtzeitig gegenzusteuern und Risiken wie soziale Isolation und Demenz zu minimieren.
Sandra Ludewig
HALLO!

„Das beste Album, das wir je gemacht haben“

Nicholas Müller, Sänger von Jupiter Jones, ist begeistert von ihrem neuen Album. "Ich trag den Sarg, du trägst was Buntes" verbindet Trauer und Freude. Es ist das politischste Werk der Bandgeschichte und bietet mehr als nur den bekannten Hit "Still".