Adel gibt es in Deutschland seit über 100 Jahren nicht mehr - zumindest offiziell. Mit der Weimarer Verfassung von 1919 wurden Adelstitel abgeschafft und aus Grafen, Freiherren und Prinzessinnen schlicht Bürger mit ungewöhnlich langen Nachnamen. Und trotzdem ist der Adel nicht verschwunden. Bis heute leben Menschen in Schlössern, pflegen exklusive Netzwerke, Namen öffnen Türen und manche lassen sich sogar adoptieren, um einen Titel tragen zu können. Reporterin Carolin Gräfin von der Groeben trägt selbst einen solchen Namen. Was er heute noch bedeutet, hat sie sich nie gefragt. Für diese Y-History-Reportage begibt sie sich auf Spurensuche. Historische Filmaufnahmen werden mit aktuellen Begegnungen verwoben und spannen einen Bogen vom Kaiserreich bis heute. Sie besucht den 21-jährigen Caspar Freiherr von Gumppenberg, dessen Schlossalltag wenig mit Adelsklischees zu tun hat. Mit Historiker Leonhard Horowski ordnet sie ein, warum Macht und Einfluss des Adels nie auf Gesetzen, sondern auf Herkunft, Netzwerken und kulturellen Codes beruhten. Clemens Graf von Hoyos, Leiter der "Knigge-Akademie", zeigt, wie eng Stil und gesellschaftliche Zugehörigkeit bis heute mit adeligen Traditionen verbunden sind. Und Maximilian Michael Prinz von Anhalt, der sich als Erwachsener adoptieren ließ, erklärt, warum ein Titel im 21. Jahrhundert noch immer Aufmerksamkeit erzeugt. Die Reportage geht der Frage nach, was von einer einstigen Elite geblieben ist. Sie erzählt von Familiengeschichte und sozialem Status, von kulturellem Erbe und gesellschaftlichen Privilegien. und davon, warum uns der Adel bis heute fasziniert, obwohl es ihn offiziell gar nicht mehr gibt.
Unser Gehirn verarbeitet ständig Signale aus dem Körperinneren. Die Fähigkeit, diese zu deuten, nennt sich Interozeption. Sie hilft, Beschwerden richtig einzuordnen.
Frangiskos Kakoulakis über seine Rolle als Charlie in "Das gewisse Etwas"
Frangiskos Kakoulakis spricht über seine Rolle als Charlie in "Das gewisse Etwas", einem Film, der die Herausforderungen und die Schönheit der Freundschaft unterstreicht.
Der Trend zu kühleren Reisezielen wächst: Cornwall lockt mit grünen Hügeln, Küstenwanderwegen und malerischen Dörfern. Entdecke das Urlaubsparadies der "Rosamunde Pilcher"-Filme!
Ein 55-jähriger Patient erfährt überraschend von seiner Osteoporose-Diagnose, nachdem er wegen erhöhter Blutzuckerwerte einen Arzt aufsuchte. Rückenschmerzen und eine Cortisontherapie führten zur Entdeckung. Frühzeitige Diagnose von Rückenschmerzen bei Risikofaktoren kann entscheidend sein.
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Mehr als die Hälfte der Deutschen ist dauerhaft erschöpft. Julia Wohlfarth präsentiert in ihrem neuen Buch über 50 Strategien, um das Nervensystem schnell zu regulieren.
Ben Metzner von "D'Artagnan über das neue Coveralbum: "Wir reiten auf der Kante"
Zum zehnjährigen Bestehen bringen dArtagnan kein gewöhnliches Album heraus: Die Mittelalterrock-Band um Sänger Ben Metzner hat sich an Coverversionen bekannter Songs gewagt - von Ozzy Osbournes "Crazy Train" bis zu Avicii. Ein Gespräch über die Kunst des Coverns, die Kraft der Musik als gesellschaftliches Bindemittel und die Pläne für die Jubiläumstour.