Rosenstolz waren eine der erfolgreichsten deutschen Popbands der letzten 30 Jahre. Ein Junge aus Goslar und ein Mädchen aus Ost-Berlin: Anna R. und Peter Plate, er schwul, sie hetera – Ein Duo der Gegensätze, das zum Symbol eines neuen, vereinten Deutschlands wurde. Knapp zehn Jahre nach ihrer Trennung treten Anna R. und Peter Plate erstmals gemeinsam vor die Kamera und erzählen entwaffnend offen von ihrem mühsamen Weg nach oben – und dem Ringen mit den eigenen Dämonen. Mitte der 2000er Jahre füllen Rosenstolz die größten Arenen des Landes, sind Deutschlands erfolgreichste Band. Rosenstolz sangen so offen über sich, ihre Zweifel und Sehnsüchte, dass Millionen Menschen sich darin wiedererkannten. Hella von Sinnen, langjährige Freundin der Band, findet für Rosenstolz die Formel "Beatles meet Edith Piaf": "Wenn Anna singt, geht es unter die Haut, sie kann ihren eigenen Schmerz transportieren wie kaum eine andere deutsche Sängerin." Schwäche zu zeigen, war die größte Stärke von Rosenstolz", meint Sarah Connor, die mit Peter Plate und Co-Songschreiber Ulf Leo Sommer später ihre Hits "Wie schön du bist" und "Vincent" schrieb: "Man muss sich verschwenden, wenn man Menschen mitreißen will. Die halbe Kraft reicht nicht. Du musst ein Stück deiner Seele geben." Bei Rosenstolz waren die Kräfte am Ende erschöpft: Nach Peter Plates Burnout und einem Tour-Abbruch trennen sie sich 2012 schließlich "auf unbestimmte Zeit" – ein schmerzhafter Abschied, so Plate: "Ich glaube, etwas, das man so sehr liebt, wie Rosenstolz, kann nicht ohne Tränen auseinandergehen." "Liebe ist alles", Liebe bringt Glück, aber auch Schmerz: In der Dokumentation erzählen Anna R. und Peter Plate, Freunde, Weggefährten und Kollegen von einem Leben zwischen Erfolgs-Rausch und Absturz-Ängsten. Ein intimer Blick auf eine einzigartige Pop-Karriere. Der Film entstand einige Jahre vor dem Tod von Anna R.. Der rbb sendet ihn in Erinnerung an die Sängerin, die im März vor einem Jahr verstarb.
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Viele Senioren möchten ihren Führerschein nicht missen – manchmal sollten sie aber, etwa wegen gesundheitlicher Einschränkungen, besser auf dem Beifahrersitz Platz nehmen. Bei begleiteten Rückmeldefahrten bekommen sie ein ehrliches Feedback.