Taiwan ist ein Land von schier unglaublicher Vielfalt. Die Natur der Insel vereint auf kleinster Fläche die schönsten Seiten Asiens. Im Osten Steilküsten mit Berggipfeln, Hochebenen und heißen Quellen. Im Süden palmengesäumte Sandstrände, Korallenriffe und Lagunen. Die Taiwaner leben zwar in einer hochtechnisierten Welt, sind aber zugleich fest verankert in uralten Traditionen: Lin Liang-tai hat in seinem Leben schon Hunderte aufwendig verzierte Holzboote gebaut. Doch sie haben nur eine kurze Lebenszeit: Sie enden auf Taiwans legendärem Wang-Ye-Festival. Für die dem Meeresgott gewidmete Tempelzeremonie wird ein zehn Meter langes Boot gesegnet, mit Opfergaben beladen und durch das Dorf bis an den Strand gezogen. Dort wird es angezündet. Und mit ihm verbrennen die bösen Geister des Ortes. Immer dabei: Lin, der Bootsbauer, dessen Boote nie schwimmen werden. Garnelen angeln ist der letzte Schrei in Taiwan. Im ganzen Land können sie in großen Hallen aus riesigen Becken gefischt und anschließend direkt gegrillt oder gekocht werden. Zhan Jia-ming betreibt eine dieser Shrimp-Hallen. Stündlich muss er eimerweise frische Garnelen in die Becken kippen. Seit Kurzem gibt es sogar eine Liga fürs Garnelen angeln. Und so treten in Zhan Jia-mings Halle an diesem Tag 30 Männer und Frauen gegeneinander an. Austern sind aus der taiwanischen Küche nicht wegzudenken, ob gekocht, gebraten oder zu Austernsoße verarbeitet. An der Westküste leben ganze Dorfgemeinschaften von der Zucht. In Fangyuan erntet Ah Shui seine Austern noch auf traditionelle Weise. Er fährt dafür mit Ochsenkarren ins Watt, so wie es in seiner Familie seit Generationen üblich ist. Die größte Herausforderung ist das regelmäßige Training der Rinder. Denn meist haben die Tiere Angst vorm Meer. Bis aus Ah Shuis Ochsen richtige "Seekühe" werden, dauert es manchmal Monate. Im Fischerdorf Dongshi werden jeden Tag mehrere Tonnen Austern geerntet, geöffnet und weiterverarbeitet. Fürs Öffnen sind die Frauen des Ortes zuständig. Li Xiang gilt als die schnellste Austernknackerin ihrer Straße. Bis zu 20 Frauen arbeiten vor ihren Häusern, öffnen die Muscheln und erzählen sich den neuesten Klatsch und Tratsch. Und wetteifern dabei miteinander. Li schafft bis zu 15 Austern pro Minute. Doch die Nachbarin wird immer besser. Seit mehr als 70 Jahren schwelt der Konflikt mit dem großen Nachbarn China. Der betrachtet die Insel als Teil seines Staatsgebiets, während sich Taiwan als Staat unabhängig sieht. In letzter Zeit spitzt sich die Lage zu. Tsai Jin-lu ist eigentlich ambitionierter Vogelbeobachter. Im Vogelschutzgebiet des Aogu Wetlands Forest Park an Taiwans Westküste hat er jahrelang seltene Vogelarten wie den Schwarzstirnlöffler gezählt und dokumentiert. In letzter Zeit wandert sein Fernglas oft weiter nach oben in den Himmel. Denn fast täglich fliegt die taiwanische Luftwaffe hier Übungen mit Kampfjets. Und Tsai Jin-lu ist inzwischen nicht nur Experte für Federvieh, sondern auch für "Düsenvögel".
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