Serie, Zeichentrickserie
Max & Maestro
Die Farben des Tangos: Mitten im Viertel steht eine große graue Betonwand, die verschönert werden soll. Zu diesem Zweck hat Sozialarbeiterin Malika die Boombastic Ninjas und die T-Rex Crew zusammengetrommelt, um ein gemeinsames Bild zu entwerfen. Doch natürlich weigern sich die beiden Bands, zusammenzuarbeiten, denn jede Gruppe hält ihren eigenen Stil für den besseren. Dabei ist es oft sogar eine Bereicherung, wenn sich Dinge zu etwas Neuem vereinen, obwohl sie nicht zusammenpassen scheinen, wie der Maestro daraufhin Max erzählt. So wie beim Tango, einer Mischung aus osteuropäischer Tanztradition und afrikanischen Rhythmen. Musikrivalen: Als Max wie gewohnt zu seinem Klavierunterricht bei Maestro Barenboim erscheint, läuft er einem weiteren Schüler des Maestros über den Weg. Arthur, so sein Name, scheint ein wahres Meistertalent zu besitzen, so gut spielt er Mozarts Konzert. Da Maestro Barenboim nicht darüber hinwegsehen kann wie geknickt Max deshalb ist, erzählt er ihm von Antonio Salieri, der zu Lebzeiten Mozarts musikalischer Konkurrent gewesen war. In der Schule steht inzwischen die Wahl zum Klassensprecher bevor. Max, Maurice und Tara treten gegeneinander an. Je weiter der Wahlkampf voranschreitet, desto überzeugter ist Max davon, ein missgönnender Neidhammel zu sein wie einst Salieri. Doch dann erklärt der Maestro, dass neidisch zu sein völlig normal ist. Denn unser Drang sich zu vergleichen ist oft die Quelle unseres Antriebs. Schenken will gelernt sein: Einen Tag vor Emilias Geburtstag werden Max und Maurice von Leon daran erinnert. Die beiden fallen aus allen Wolken, denn obwohl ihnen Emilia vor einer Woche das Datum ihres Ehrentags mitgeteilt hat, haben sie es total verschwitzt. Als Max vom Maestro den Auftrag bekommt, für ein Duett zu üben, beschließt er, als Geschenk für Emilia ein kleines Privatkonzert aufzuführen. Emilia ist von der Darbietung von Max und seinem Partner begeistert, doch als sie erzählt, die Klarinette habe ihr besser als das Klavier gefallen, fühlt sich Max gekränkt. Als er realisiert, dass Schenken eine kleine Kunst für sich ist, wenn man den Geschmack des Beschenkten treffen will, beschließt er gemeinsam mit Maurice und Leon, die Sache wieder gut zu machen.