Mutter, Kutter, Kind
10.02.2026 • 12:30 - 13:58 Uhr
Fernsehfilm, Drama
Lesermeinung
Eva (Zoe Moore, re.) muss ihren Sohn Jannis (Lewe Wagner) für sechs Monate verlassen.
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Heimkehrerin Eva (Zoe Moore, re.) und ihr Sohn Jannis (Lewe Wagner, li.) treffen bei ihrer Ankunft auf Heddi (Anneke Kim Sarnau, Mitte).
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Harte Schale, weicher Kern: Die taffe Fischerin Heddi (Anneke Kim Sarnau).
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Heddi (Anneke Kim Sarnau, l.) spricht mit Sven (Anton Spieker).
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Originaltitel
Mutter, Kutter, Kind
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2021
Altersfreigabe
6+
Fernsehfilm, Drama

Mutter, Kutter, Kind

Vielleicht müsste man endlich miteinander reden - doch genau das fällt Heddi und Eva in "Mutter, Kutter, Kind" unendlich schwer. Eine unbewältigte Tragödie steht zwischen der taffen Küstenfischerin und ihrer umweltaktivistischen Tochter, die nach Jahren der Funkstille wieder aufeinandertreffen. Küstenfischerin Heddi (Anneke Kim Sarnau) ist selbstbewusst und hart im Nehmen. Das muss sie auch sein, denn das Kutterfischen war noch nie ein leichtes Geschäft. Und in Zeiten der Überfischung kommt sie kaum noch über die Runden. Aber unterkriegen lässt sich Heddi nicht. Sie hat nur einen schwachen Punkt: ihre Tochter Eva (Zoe Moore). Die ist Umweltaktivistin und ähnlich kämpferisch wie ihre Mutter. Seit Jahren herrscht Funkstille zwischen den beiden. Jetzt aber taucht die in der Großstadt lebende Eva mit ihrem zehnjährigen Sohn Jannis (Lewe Wagner) unerwartet im kleinen Ostseedorf auf. Angeblich kommt sie nur zum Geburtstagsbesuch zu Oma Lore, in deren alten Haus Eva den Großteil ihrer Kindheit verbracht hat. In Wahrheit aber steckt Eva in großen Schwierigkeiten: Sie muss in Kürze eine Haftstrafe antreten, weil sie als Wiederholungstäterin für spektakuläre Umweltprotestaktionen verurteilt wurde. Doch wer soll nun für ihren kleinen Jannis sorgen? Für Eva ist klar: Das muss Oma Lore machen. Nur traut die sich nicht mehr zu, auf den lebhaften Jungen aufzupassen. Eigentlich läge nichts näher, als Heddi zu bitten, zumal die sofort einen Draht zu dem Enkel hat, der ihr bislang vorenthalten wurde. Doch Evas alter, aufgestauter Groll ist zu groß. Kann sie sich überwinden und ihrer Mutter und sich selbst eine zweite Chance geben? Jutta Wachowiak in der Rolle der warmherzigen Großmutter steht zwischen den beiden Dickköpfen und versucht, ihre auseinandergedriftete Familie zusammenzuhalten. Nach dem lebensklugen Drehbuch von Autor Volker Krappen inszenierte Regisseur Matthias Tiefenbacher diese zu Herzen gehende Geschichte dreier starker Frauen.

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