Es ist die bekannteste Monstergeschichte der Welt: Frankenstein. In ihr erschafft ein Medizinstudent einen künstlichen Menschen und überschreitet damit die Grenze zwischen Leben und Tod. Mary Shelleys Roman ist weit mehr als eine Gruselgeschichte. Es ist die Suche Victor Frankensteins nach dem Prinzip des Lebens. Und eine Frage, die im Zeitalter von künstlicher Intelligenz, Robotertechnologie und Organtransplantationen aktueller denn je scheint. David Peter-Gumbel ist überzeugter Kryoniker. Er möchte sich nach seinem Tod einfrieren lassen. Was in Deutschland verboten ist, ist in den USA bereits Realität. Eingefrorene Körper warten dort in Stickstofftanks auf ihre Wiederauferstehung. Doch ist die Aussicht auf ein Leben nach dem Tod realistisch - oder reine Fantasie? In Japan werden Menschen nicht künstlich am Leben erhalten, sondern von Grund auf neu konstruiert. Der Wissenschaftler Hiroshi Ishiguro entwirft Androiden, menschenähnliche Roboter. Sein neuestes Modell: ERICA. Sie sieht nicht nur aus wie eine junge Frau, sondern kann mithilfe künstlicher Intelligenz sogar mit ihren Erbauern kommunizieren. Aber darf der Mensch alles, was er kann? Welche Grenzen hat die Wissenschaft - und welche Grenzen sollte sie haben? Frankensteins Schöpfung geriet letztendlich außer Kontrolle und wirft somit die Frage nach Moral und Ethik in der Wissenschaft auf. Ein Blick in die Geschichte jedenfalls zeigt, medizinischer Fortschritt hat fast so viel Schlechtes wie Gutes gebracht. Influencerin Beyza Mokka etwa führt heute ein fast normales Leben. Das ist nicht selbstverständlich. Infolge einer schweren Erkrankung verlor sie beide Arme und Beine, heute trägt sie futuristische Prothesen und nennt sich selbst "Robo-Girl". Können also fluide Grenzen zwischen Wissenschaft und Natur eine Bereicherung für den Menschen sein? Oder ist Mary Shelleys Frankenstein eine ernst zu nehmende Warnung, in der die Technologie das menschliche Leben immer weiter verdrängt? Seit Jahrtausenden ziehen uns die großen Mythen der Menschheit in ihren Bann. Unerklärliche Phänomene, sagenumwobene Orte und übermenschliche Helden geben Rätsel auf und befeuern die Fantasie. Doch was, wenn die Legenden mehr sind als reine Fiktion?
Klassiker im neuen Gewand: Mick Wilson von FRONTM3N
Mit „Now And Then“ bringen die FRONTM3N ein ganz besonderes Album zu ihrem zehnten Geburtstag heraus. prisma sprach mit Mick Wilson zu den Hintergründen.
Am 4. Februar wird der Weltkrebstag begangen, um auf die Verbindung und die individuellen Geschichten von Krebspatienten aufmerksam zu machen. Unter dem Motto "Gemeinsam. Einzigartig!" soll ein menschenzentrierter Ansatz in der Behandlung gefördert werden.
Gesünder leben: Viele kleine Schritte führen zum Ziel
Neujahrsvorsätze sind oft zum Scheitern verurteilt. Warum das so ist und wie man es besser machen kann, zeigt dieser Artikel: mit realistischen Zielen und Pausen statt Stress.
Magnesium ist ein unverzichtbarer Mineralstoff im Körper, der über 600 Enzyme aktiviert und viele Stoffwechselprozesse steuert. Wichtig für Muskeln, Herz und Blutdruck.
„Das neue Album fängt die Essenz der Band ein“: Sänger Myles Kennedy über das neue Album der Band Alter Bridge
Alter Bridges Sänger Myles Kennedy äußert sich im Interview mit prisma über die Arbeit am neuen, selbstbetitelten Album, seinen Umgang mit Kritikern und wie er seine Stimme pflegt.
Viele Mütter möchten ihre Babys stillen, doch manchmal ist es herausfordernder als gedacht. Eine junge Mutter teilt ihre Erfahrungen und sucht Rat zur Optimierung des Stillrhythmus in ihrer Praxis.