NRW und der Traum von Olympia
15.04.2026 • 22:15 - 23:00 Uhr
Info, Dokumentation
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Hendrik Wüst (Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, CDU), bei einer Pressekonferenz zum Bewerbungskonzept für die Olympischen und Paralympischen Spiele.
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WDR Fernsehen NRW UND DER TRAUM VON OLYMPIA, "Eine WDR Story von Marion Fösching, Daniela Becker und Fritz Sprengart", am Mittwoch (15.04.26) um 22:15 Uhr.
Start der Kampagne für die Bewerbung der Region Rhein-Ruhr um die Olympische und Paralympische Spie
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Originaltitel
NRW und der Traum von Olympia
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2026
Info, Dokumentation

NRW und der Traum von Olympia

Die Olympischen Spiele in NRW sollen die "kompaktesten, nachhaltigsten und spektakulärsten Spiele" werden, verkündet Ministerpräsident Hendrik Wüst, "mit Zuschauerrekorden vor Rekordkulissen". Doch bevor das Bündnis KölnRheinRuhr seine Bewerbung auf den Weg bringen kann, entscheiden die Menschen in den beteiligten 17 Kommunen per Briefwahl, ob sich ihre Stadt an den Spielen beteiligen soll. Am 19 April wird das Ergebnis dieser "Ratsbürgerentscheide" ausgezählt. Längst nicht alle teilen Hendrik Wüsts Traum von Olympia in NRW. Allein das Bewerbungsverfahren soll rund elf Millionen Euro kosten - Geld, das weg ist, wenn sich NRW nicht gegen die anderen deutschen Bewerber München, Hamburg und Berlin durchsetzen kann. Und sollte der Traum Wirklichkeit werden, kämen Ausgaben in Milliardenhöhe auf das Land zu. Für die WDR Story hat sich ein Team von Journalistinnen und Journalisten aufgemacht in die potentiellen Wettkampfstädte. Wie realistisch sind die Pläne, die dortigen Sportstätten fit für Olympia zu machen, wer würde profitieren von den Spielen an Rhein und Ruhr und was sagen die Menschen vor Ort? Befürworter und Kritiker der Pläne kommen zu Wort - unter anderem Dressurreiterin Isabell Werth und der paralympischen Athlet Markus Rehm, die als Botschafter die Kampagne unterstützen; aber auch Ministerpräsident Hendrik Wüst, der in den Spielen eine große Chance für die Wirtschaft und Sportlandschaft in NRW sieht. Scharfe Kritik kommt dagegen zum Beispiel vom Bund für Umwelt und Naturschutz. Das Olympische Dorf und ein "Wettkampfstadion auf Zeit" sollen im Kölner Norden auf der bisher unbebauten Fläche des neuen Stadtteils Kreuzfeld entstehen - einem Areal, das bisher u.a. landwirtschaftlich genutzt werde und eine wichtige Kaltluftschneise für die Stadt sei. "Die dürfen wir nicht versiegeln für Olympia oder ein olympisches Dorf", sagt BUND-Vorstand Helmut Röscheisen. Olympische Spiele in NRW - was spricht dafür, was dagegen? Und wie stehen die Chancen gegen die deutschen Mitbewerber?

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