Prostitution und Sexarbeit - Von Ausbeutung und Selbstbestimmung
26.03.2026 • 22:55 - 23:45 Uhr
Info, Gesellschaft + Soziales
Lesermeinung
Bordellbetreiberin Mona
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Graziella wurde Opfer eines Loverboys
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In der Schweiz sind über 85% der Sexarbeiterinnen Migrantinnen
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Originaltitel
Prostitution und Sexarbeit - Von Ausbeutung und Selbstbestimmung
Produktionsland
CH
Produktionsdatum
2026
Info, Gesellschaft + Soziales

Prostitution und Sexarbeit - Von Ausbeutung und Selbstbestimmung

Die Sexarbeiterinnen Tessa und Ruby sind selbstbestimmt, erleben aber gesellschaftliche Stigmatisierung. Graziella wurde Opfer von Gewalt und Ausbeutung. Obwohl Prostitution in der Schweiz seit 1942 legal ist, flammt die Debatte, ob Frauen in der Sexarbeit gerettet werden sollen, immer wieder auf. Ruby, Tessa und Chanel sehen sich als selbstbestimmte Sexarbeiterinnen, die ihren Service mit den Kunden einvernehmlich aushandeln. Sie betrachten ihren Beruf als Arbeit und kämpfen um Anerkennung, Freiheit und Sicherheit. Ihr Ziel ist es, in der Mitte der Gesellschaft anzukommen. Graziella dagegen wurde Opfer eines Loverboys, ihr Leben war gezeichnet von Ausbeutung und Missbrauch. Mithilfe einer religiös geprägten Organisation ist sie ausgestiegen. Diese bekämpfen Prostitution als Sünde und, gemeinsam mit feministischen Kreisen, als Angriff auf die Gleichstellung der Geschlechter. Sie fordern mehr Regulierung und Bestrafung der Freier. Das treibt die Sexarbeit in die Illegalität, sagen die Gegnerinnen. In einem Land, in dem schätzungsweise jeder fünfte Mann jährlich sexuelle Dienstleistungen in Anspruch nimmt, nimmt die Diskussion um Prostitution und Sexarbeit wieder Fahrt auf.

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