Schau in meine Welt!
29.03.2026 • 20:30 - 21:00 Uhr
Kindersendung
Lesermeinung
Tshering liest in der Schule vor.
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Tshering brütet über dem Mathetest, während ihr Lehrer kontrolliert.
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Tshering und ihre Mitschüler beim Unterricht
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Tshering lebt in einem abgelegenen Dorf im Himalaya-Gebirge und möchte gerne Ärztin werden.
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Originaltitel
Schau in meine Welt!
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2019
Altersfreigabe
6+
Kindersendung

Schau in meine Welt!

Tshering aus Bhutan im Tal der großen Träume: Die 12-jährige Bhutanerin Tshering hat einen Traum. Sie will Ärztin werden. Der Weg dahin ist beschwerlich und steil. Weit weg von ihrem Dorf in einem Tal des Himalaja-Gebirges lebt sie während der Woche alleine mit ihrem 8jährigen Bruder und ihrer Cousine in einer Hütte nahe ihrer Schule. Dort ist sie für alles verantwortlich. Sie kocht, wäscht, putzt und bringt die Kleineren ins Bett. "Es ist anstrengend, sich immer um alles zu kümmern, ich vermisse meine Mama oft.", sagt Tshering erschöpft am Ende des Tages. Nur über das Handy kann sie während der Woche Kontakt zu ihrer Mutter halten, die als Bäuerin in einem weit entfernten Bergdorf den Lebensunterhalt für die Familie verdienen muss. Tshering hofft, dass sie dieses harte Leben später einmal nicht führen muss. Als Ärztin könnte sie den Menschen in ihrem Heimatdorf helfen und vor allem ihre Mama heilen. Seit langem schmerzt ihr Bein bei der anstrengenden Feldarbeit. Doch um Ärztin zu werden, muss sie erst einmal den Schulabschluss schaffen und dafür unbedingt besser in Mathe werden. Für Tshering ist das eine riesengroße Herausforderung: "Ich hasse Mathe. Bruchrechnen macht mir Kopfschmerzen.", gibt Tshering zu. Sie bemüht sich sehr, für die bevorstehende Prüfung mehr zu lernen und sucht Hilfe beim Mathe-Ass der Klasse. Doch das Lernen fällt ihr schwer. Oft ist sie einfach zu müde, um sich zu konzentrieren. Dazu hat sie im Moment ständig Zahnschmerzen. Und viel Zeit bleibt ihr neben der Hausarbeit auch nicht. Wenn sie den bevorstehenden Mathetest nicht besteht, läuft sie Gefahr, nicht in die 7. Klasse versetzt zu werden. Zwischen Tshering's Alltag und ihrem Traum scheint ein unüberwindbarer Berg zu liegen. Am Wochenende darf Tshering in ihr Dorf. Nach drei Stunden Fußmarsch kommt sie glücklich und erschöpft an und ist endlich zu Hause. Irgendwo im Himalaja auf 3000 Metern Höhe sind all ihre Sorgen für kurze Zeit vergessen. Hier darf Tshering für ein paar Stunden Kind sein: schaukeln, fernsehen und mit ihrer Mama kuscheln. Doch das Wochenende geht viel zu schnell vorbei und die Sorgen um den bevorstehenden Test kehren zurück. Kurz vor ihrer Abreise redet sie mit ihrer Mutter bei der gemeinsamen Feldarbeit über ihre Angst, nicht genug für den Test lernen zu können. Doch die hat wenig Verständnis: "Du musst lernen, besser mit deiner Zeit umzugehen!" Tshering's Mutter weiß genau, wie wichtig eine Schulbildung ist. Zu ihrer Zeit gab es noch keine Schule in der Gegend. Deshalb kann sie weder lesen noch schreiben. Sie setzt große Hoffnung auf Tshering. Von ihren fünf Kindern haben die zwei Ältesten die Schule nach der 6. Klasse abgebrochen. Kann Tshering als erste in ihrer Familien einen Schulabschluss schaffen? Kann sie sich ihren Traum erfüllen? Oder wird sie wie ihre Vorfahren ein entbehrungsreiches Leben als Bäuerin führen müssen? Der Film zeigt, dass Kinder in Entwicklungsländern häufig einen hohen Preis für etwas zahlen müssen, das für deutsche Kinder ganz selbstverständlich ist: eine Schulbildung und die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben.

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