Seelöwe & Co - tierisch beliebt
27.04.2026 • 13:00 - 13:50 Uhr
Natur + Reisen, Tiere
Lesermeinung
Für Philipp Plate, Tierpfleger im Revier Sambesi Nord, gibt es nichts Schöneres, als seinen Arbeitstag mit einem morgendlichen Verwöhnprogramm von Spitzmaulnashorn Kito zu beginnen. Der kolossartige Bulle genießt die Streichelmassage.
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Berberlöwe Basu ist ein Vertreter der größten Löwenart der Welt. Azubi Felix Grygier ist ganz schön aufgeregt. Heute darf er zum ersten Mal die Löwenfütterung vor den Augen der Zoobesucher moderieren. Doch dafür muss die Anlage absolut sicher sein!
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Das Team von Yukon-Bay hat ein riesiges Problem, wenn auch ein süßes. Zwei Kolleginnen sind schwanger und fallen damit bei der täglichen Tierpräsentation aus. Ausgerüstet mit einer Stoppuhr macht sich das Team ans Proben. Doch das größte Problem wird der
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Die Schicht von Futterfahrer Marco Franz beginnt, wenn der Park langsam erwacht. Dann belädt Marco seinen Sprinter und klappert die Reviere ab, um tonnenweise Futter zu verteilen. Auf seiner Tour heute hat Marco Azubi Julian Sonderegger dabei.
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Originaltitel
Seelöwe & Co. - tierisch beliebt
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2021
Natur + Reisen, Tiere

Seelöwe & Co - tierisch beliebt

Im größten Zoo Niedersachsens, dem Erlebnis-Zoo Hannover, gibt es heute Futter auf Rädern, Streicheleinheiten für ein dickfelliges Nashorn, ein rüstiger Senior-Wolf wird ärztlich durchgecheckt und die Wombats zeigen ihre nackten Nasen. Die Tierpfleger*innen des Zoos sorgen gut für Nachwuchs und Senioren. Das große Fressen: Die Schicht von Futterfahrer Marco Franz beginnt, wenn der Park langsam erwacht. Dann belädt Marco seinen Sprinter und klappert die Reviere ab, um tonnenweise Futter zu verteilen. Der gebürtige Brandenburger liebt seinen Job. Auch, wenn die lieben Kollegen manchmal nörgeln, wenn zu wenig oder zu viel Salat oder Bananen in der Futterkiste liegen. Vor allem aber muss er sich beeilen! Punkt 9:00 Uhr öffnet der Zoo, bis dahin muss das Futter verteilt werden. Auf seiner Tour hat Marco diesmal Azubi Julian Sonderegger dabei. Wie macht sich der angehende Tierpfleger als Futterfahrer? Tierisch lichtscheue Beuteltiere: Mini-Wombat Cooper ist ein neuer Publikumsmagnet im Erlebnis-Zoo Hannover. Vor ein paar Wochen hat das Jungtier den Beutel seiner Mutter endgültig verlassen, jetzt erkundet Cooper immer neugieriger sein Revier. Wenn er sich mal zeigt. Denn Nacktnasenwombats sind nachtaktive Tiere, tagsüber schlafen sie meist. Tierpfleger Carsten Heinß will mit einem leckeren Frühstück Cooper und seine Mama Maya aus ihrer Erdhöhle locken, damit sich die Zoo-Besucher*innen an den deutschlandweit einzigen Nacktnasenwombats erfreuen können. Ob das gelingt? Eine Nashorn-Blutprobe bringt die Tierärztin ins Schwitzen: Für Philipp Plate, Tierpfleger im Revier Sambesi Nord, gibt es nichts Schöneres, als seinen Arbeitstag mit einem morgendlichen Verwöhnprogramm von Spitzmaulnashorn Kito zu beginnen. Der kolossartige Bulle genießt die Streichelmassage. An diesem Tag steht ein Termin mit Tierärztin Dr. Katja von Dörnberg an. Sie braucht eine Blutprobe von Kito, um seinen Gesundheitsstand zu überprüfen. Nashörner, die Giganten Afrikas, haben eine extrem dicke Haut. Nur am Ohr lässt sich einigermaßen leicht Blut entnehmen. Doch Kito spielt nicht so richtig mit. Stefan und der alte Wolf, eine Verbindung auf Lebenszeit: Stefan Germann, Tierpfleger im Revier Yukon Bay, kennt Fluffy schon ein Wolfsleben lang. Fluffy ist Hannovers Timberwolf und kam 2006 auf die Welt. Zusammen mit seinen Geschwistern Hagrid, Berny, Jack und Scarface bildete das Quintett ein quirliges Fünferrudel. Mittlerweile lebt Fluffy allein in seinem 1287 Quadratmeter großen Gehege. Er hat seine Geschwister überlebt und ist mit seinen nunmehr 15 Jahren ein uralter Wolf. Stefan Germann schaut nach seinem Fluffy, wann immer es geht. Tierarzt Dr. Viktor Molnár besucht den alten Wolf sehr regelmäßig und macht den Gesundheitscheck. Stefan, der mit Fluffy eng zusammenarbeitet und ihn pflegt, kann am besten Auskunft über die Verfassung seines Wolfes geben. Er und Viktor Molnár wissen, dass Fluffy nicht mehr wirklich lange leben wird. Aber wie gehen Tierpfleger und Zootierärzte damit um, wenn sie sich von ihren Tieren verabschieden müssen?

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