Servale - Afrikas unbekannte Katzen
05.03.2026 • 11:50 - 12:35 Uhr
Natur + Reisen, Tiere
Lesermeinung
Ein junger Serval. Die vergleichsweise riesigen Ohren sind die typischen Erkennungszeichen von Servalen. Sie wirken wie Parabolspiegel und helfen, Beutetiere präzise über deren Geräusche zu orten.
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Ein lauerndes Serval-Weibchen auf der Jagd. Die Katzen orientieren sich vor allem an Geräuschen im Gras.
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Ei Serval beim Beutesprung. Größere Beute, wie Ratten oder Mäuse, wird nach langem Belauern im hohen Sprung angegriffen.
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Ein aufgeregter Rotkehlpieper warnt vor einer Gefahr im Gras. Servale jagen häufig kleine Vögel im hohen Gras und sind deshalb oft von warnenden Vögeln umgeben.
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Originaltitel
Servale - Afrikas unbekannte Katzen
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2018
Natur + Reisen, Tiere

Servale - Afrikas unbekannte Katzen

In der Masai Mara, einem Naturschutzgebiet in Kenia, leben Servale in der Savanne. Die mittelgroßen, scheuen Katzen leben im Grasland und ernähren sich überwiegend von kleinen Säugetieren. Das Leben der Raubtiere ist nicht leicht, da sie viele Feinde haben und ihr Nahrungsangebot jahreszeitlich schwankend ist. Kaum größer als eine heimische Hauskatze, gehört der Serval zu den erfolgreichsten Raubtieren der afrikanischen Savannen. Sein Fell ähnelt in Farbe und Muster dem von Geparden. Das Dasein des Servals ist bestimmt von einem immerwährenden Jagen und gejagt werden. Denn er führt während seiner Suche nach der nächsten Beute ein gefährliches Leben im Schatten der großen Raubtiere. Die großen Ohren der schlanken Raubkatze sind ihr wichtigstes Werkzeug: Sie helfen beim Aufspüren von Beute und Feind zugleich. Servale sind Einzelgänger und leben unauffällig. Sie verharren geräuschlos im hohen Gras der Savanne, um mithilfe ihres exzellenten Gehörs die Beute zu lokalisieren und sich dann mit einem langen Satz darauf zu stürzen. Doch ständig begleitet von aufgeregten Vögeln, kann er sich bei der Jagd auf Buschhasen, Gazellenkitze und Frankoline (Vogelart) kaum unbemerkt bewegen. Hat die hungrige Katze keinen Erfolg bei größeren Tieren, muss sie auf Nager und Insekten ausweichen. Diese Dokumentation rückt die Savannenbewohner am unteren Ende der Nahrungskette in den Fokus. Afrikaspezialist Reinhard Radke setzt die Servale mit neuester Kameratechnik und in spektakulären Zeitlupen in Szene.

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