Tatort Berlin
08.01.2018 • 23:30 - 00:15 Uhr
Report, Recht und Kriminalität
Lesermeinung
Das historische Foto vom Chaos im Tresorraum der Discontobank.
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Das historische Foto der Außenansicht der Discontobank.
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Das historische Täterfoto von Erich Sass.
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Die brüder Sass brechen ein (nachgestellte Szene).
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Das historische Täterfoto von Franz Sass.
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Die Gebrüder Sass.
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Produktionsland
Deutschland
Report, Recht und Kriminalität

Die Sass-Brüder – als Ganoven gefeiert

Von Hans Czerny

Als Panzerknacker waren die Sass-Brüder Berliner Helden der 20er-Jahre. Doch dann flohen sie vor den Nazis, wurden gefasst und in Sachsenhausen ermordet.

Sie wurden von der Polizei gejagt und von der Berliner Bevölkerung wie Filmstars geliebt: Ende der 20er-Jahre knackten die Brüder Franz und Erich Sass in Berlin eine Bank nach der anderen. Keine war vor ihnen sicher – nicht einmal die als "sicherste Bank der Welt" geltende Diskontobank am Berliner Wittenbergplatz, die sie – sehr modern – mit ihrem Schneidbrenner knackten. Es war einer der sensationellsten Bankeinbrüche, die es jemals in Deutschland gab. Ihr Mythos: Sie bestahlen die Reichen und warfen Geldscheine unters Volk. Doch dann kam der Umschwung. Der packende Film von Gabi Schlag (RBB) zeigt, wie die Nazis aus Gentlemen-Ganoven "Volksschädlinge" machten. Auf der Flucht in Kopenhagen gefasst, wurden sie schließlich im Konzentrationslager Sachsenhausen 1940 ermordet.


Quelle: teleschau – der Mediendienst

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