Serie, Zeichentrickserie
Tilda Apfelkern
Tilda näht um die Wette: Molly steht eines Morgens aufgeregt vor Tildas Tür: Im Ort findet ein Nähwettbewerb statt. Sogleich machen sich Tilda und Molly auf den Weg zum Postladen, um Wolle zu kaufen. Dort decken sich auch alle anderen Bewohner des Heckenrosenweges mit Nähmaterialen ein. Der Wettbewerb macht die Freunde zu Konkurrenten, und jeder arbeitet alleine, still und heimlich vor sich hin. Glücklich mit dem Ergebnis ist am Ende jedoch keiner: Jeder hat ein kleines Deckchen hergestellt, das für sich allein nicht sehr spektakulär ist. Tilda hat die rettende Idee: Sie nähen alle Deckchen zusammen, so dass sie eine große Decke haben. Darauf machen die Freunde dann ein leckeres Picknick. Tilda hat Pech: Als Tilda gleich nach dem Aufstehen ihre Teetasse zerbricht, gibt es für Molly nur eine Erklärung: Das liegt daran, dass Freitag der 13. ist. Zunächst tut Tilda dies als Aberglauben ab. Nachdem jedoch noch weitere Missgeschicke passiert sind, macht auch Tilda sich Sorgen, ob nicht doch etwas dran ist an dem Unglückstag. Ihre Freunde jedenfalls sind felsenfest davon überzeugt. Tilda findet es schade, sich den Tag so verderben zu lassen, und versüßt den anderen den Unglückstag mit einem leckeren Kaffeetrinken bei sich zu Hause. Am Ende findet Rupert heraus, dass sie sich umsonst gesorgt haben: Es ist erst Freitag der 12.! Tilda hebt ab: Tilda träumt davon, fliegen zu lernen. Angespornt von Robin Rotkehlchens Aussage, dass jeder fliegen könne, der Flügel habe, bastelt sich Tilda Flügel aus Salatblättern. Robin soll ihr Flugstunden geben, doch das Rotkehlchen langweilt Tilda mit ödem Theorieunterricht. Molly holt derweil Rupert zu Hilfe, um Tilda von der unsinnigen Idee mit dem Fliegen abzubringen. Als es anfängt zu regnen, reicht Rupert Tilda einen Regenschirm. Der starke Wind erfasst den Schirm, und plötzlich segelt Tilda tatsächlich durch die Luft. In letzter Sekunde kann Edna Tilda festhalten, bevor sie davon geweht wird. Rupert ist krank: Da Rupert lieber lesen als mit Tilda spazieren gehen möchte, täuscht er eine Erkältung vor. Sogleich erklärt sich Tilda zu seiner Krankenpflegerin und macht dem Igel Tee, gibt ihm Nasenmassagen, lässt ihn gurgeln, kalte Fußbäder nehmen und spezielle Gesundheitsgymnastik machen. Molly, Edna, Billy, Benny, Robin und die Entenfamilie schließen sich begeistert der Gymnastik an, so dass Tilda plötzlich alle Hände voll zu tun hat. Nach der Sportstunde ist sie so erschöpft, dass sie sich nun krank fühlt. Rupert hingegen ist fit für einen Spaziergang. Doch Tilda macht lieber ein Nickerchen auf dem Sofa. Tilda malt ein Schaf: Der Frühling ist da, und Tilda will unbedingt ein weißes Schaf auf einer grünen Wiese malen. Sie schnappt sich ihre Staffelei und zieht los. Zwar haben ihre Freunde viele andere Vorschläge, was Tilda statt eines Schafes malen könnte, doch sie lässt sich nicht irritieren. Ihr Freund Patrick, das Schaf, stellt sich allerdings als schwieriges Modell heraus: Er steht einfach nicht still. Und dann verlangt auch noch der Rest der Schafherde, gemalt zu werden. Tilda will niemanden enttäuschen, und malt die ganze Herde. Nun sieht man zwar vor lauter Schafen keine grüne Wiese mehr, aber Tildas Freunden gefällt das Bild trotzdem sehr. Tilda macht Geschenke: Als Molly Tilda besucht, ist ihre Freundin auf der Suche nach einem Geburtstagsgeschenk für Rupert. Schließlich entscheidet Tilda sich für einen blauen Schal. Molly schlägt vor, Rupert das Geschenk als Postpaket zuzustellen, um die Überraschung noch größer zu machen. Eine tolle Idee, findet Tilda. Doch als sie am gleichen Tag auch noch der Froschfamilie eine Babyrassel und ihrer Urgroßtante Emily ein Haarnetz schenken will, geraten die Pakete mit den Geschenken durcheinander. Glücklicherweise freut sich Rupert über sein Einkaufsnetz, die Frösche über ihr blaues Springseil und Emily über ihre Samba-Rassel.