Unser täglich Fleisch

  • Massentierhaltung muss nicht gegen das Tierwohl verstoße.  Das stellt eine Hühnerfarm in den USA unter Beweis. Vergrößern
    Massentierhaltung muss nicht gegen das Tierwohl verstoße. Das stellt eine Hühnerfarm in den USA unter Beweis.
    Fotoquelle: ZDF / Mathias Denizo
  • Auch in der Rinderwirtschaft setzt ein Umdenken ein. Immer häufiger gibt es naturnahe Betriebe. Vergrößern
    Auch in der Rinderwirtschaft setzt ein Umdenken ein. Immer häufiger gibt es naturnahe Betriebe.
    Fotoquelle: ZDF / Mathias Denizo
  • Bei weiterer kluger und artgerechter Haltung lässt es sich nutzen, dass Hühner durchaus freiwillig dicht an dicht leben. Vergrößern
    Bei weiterer kluger und artgerechter Haltung lässt es sich nutzen, dass Hühner durchaus freiwillig dicht an dicht leben.
    Fotoquelle: ZDF / Mathias Denizo
  • Um gesund aufzuwachsen, hilft Ferkeln eine natürliche Umgebung mehr als Antibiotika. Vergrößern
    Um gesund aufzuwachsen, hilft Ferkeln eine natürliche Umgebung mehr als Antibiotika.
    Fotoquelle: ZDF / Mathias Denizo
Report, Dokumentation
So schmeckt die Zukunft
Von Andreas Schoettl

Infos
Produktionsdatum
2019
3sat
Mi., 12.06.
20:15 - 21:00
Neue Wege in der Viehwirtschaft


Da die Weltbevölkerung wächst, erscheint eine unerbittliche Produktivität in der industriellen Landwirtschaft unumgänglich. Doch muss das immer auf Kosten von Tieren gehen?

Zur "Internationalen Grünen Woche" Anfang des Jahres in Berlin fragte der Bundesverband der deutschen Ernährungsindustrie (BVE): "Wie schmeckt die Zukunft?" Die Antwort servierte die Organisation sogleich mit. Sie wird eher fleischarmer. Zahlen belegen das. Nach einem Report der Unternehmensberatung Ernst & Young sei der jährliche Fleischverbrauch der Deutschen schon seit 2017 gesunken. Er liegt nun bei durchschnittlich 59,7 Kilogramm pro Kopf – 0,8 Kilogramm weniger als im Jahr zuvor. Experten gehen davon aus, dass ein Verzicht auf den Fleischkonsum weiter anhält.

Die Wissenschaftsdokumentationen bei 3sat über das gute Stück saftiges Fleisch blendet nicht aus, dass immer noch unglaubliche Sonderangebote aus der industriellen Massentierhaltung die Kühlregale der Discounter fluten. Der Film zeigt aber auch die positiven Ansätze. Hühner beispielsweise haben einen durchaus natürlichen Hang dazu, freiwillig dicht an dicht zu leben. In Verbindung mit ausreichendem Auslauf und der Gabe eines vernünftigen Futters lässt sich bei guter Haltung dann sogar Platz sparen. Die Autoren zeigen Beispiele aus den USA, Portugal, Frankreich, Schweden und Deutschland, dass es auch für kommerziell ausgerichtete landwirtschaftliche Betriebe möglich ist, im Einklang mit der Natur zu stehen und eine nachhaltige Vision für die Zukunft des Fleischkonsums zu bieten.


Quelle: teleschau – der Mediendienst


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