Vanished - Tage der Angst
30.03.2026 • 00:20 - 02:10 Uhr
Spielfilm, Mysterythriller
Lesermeinung
Paul (Thomas Jane) und Wendy (Anne Heche) haben für ihren Camping-Aufenthalt an einem See eingekauft, doch bei ihrer Rückkehr ist nichts mehr, wie vorher.
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Paul (Thomas Jane) und Wendy (Anne Heche) freuen sich über die Auszeit in der freien Natur.
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Kurz nach dem Verschwinden ihrer Tochter Taylor kommt es zwischen  Paul (Thomas Jane) und Wendy (Anne Heche) im Wohnmobil zu einer erbitterten Auseinandersetzung.
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Wendy (Anne Heche, r.) und die vielen Erinnerungsstücke an ihre vermisste Tochter Taylor (Kk Heim).
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Originaltitel
The Vanished
Produktionsland
USA
Produktionsdatum
2020
Altersfreigabe
16+
Spielfilm, Mysterythriller

Vanished - Tage der Angst

Ein einsamer See, die Ufer bewaldet. Das Ehepaar Wendy und Paul kommt mit Tochter Taylor auf einen Campingplatz, um die Idylle zu genießen. Doch plötzlich ist Taylor verschwunden. Die Eltern, der Sheriff und das FBI beginnen eine groß angelegte Suche nach der Zehnjährigen, bei der bald auch Todesopfer zu beklagen sind. - Hoch spannende Vermissten-Story vor traumhafter Herbst-/Winterkulisse. Herbst 2018. Thanksgiving, Erntedank, einer der höchsten Feiertage der USA. Wendy (Anne Heche) und Paul Michaelson (Thomas Jane) fahren mit ihrem Wohnmobil auf einem Campingplatz in Tuscaloosa vor. Der Platz liegt herrlich, in abgeschiedener Natur, an den bewaldeten Ufern eines riesigen Sees. Der nächste größere Ort ist circa 40 Meilen entfernt. Mit dabei sind ihre zehnjährige Tochter Taylor (Kk Heim) und Hund Lucky. Doch nur kurze Zeit später verwandelt sich die traumhafte Umgebung in eine albtraumhafte Falle: Taylor ist verschwunden. Sheriff Baker (Jason Patric) und Deputy Rakes (Peter Facinelli) sowie das FBI und Anwohner aus der Gegend unterstützen die Suche nach Taylor. Doch das Mädchen ist unauffindbar. Die Eltern sind zusätzlich verunsichert durch die Nachricht, dass sich ein entflohener Sträfling in den Wäldern herumtreibt. Die Angst wird ihr ständiger Begleiter, gleichzeitig erleben sie große Solidarität. Vor allem ein junges Ehepaar, Eric (Kristopher Wente) und Miranda (Aleksei Archer), unterstützt Paul und Wendy. Die beiden haben ihren Camper nur ein paar Meter entfernt von Paul und Wendy aufgestellt. Sie lassen sich auch von den verzweifelten Eltern überreden, frühmorgens mit einem Motorboot auf den See hinauszufahren, um nach Taylor zu suchen. Die Polizei hatte den Michaelsons solche Alleingänge untersagt. Was Eric und Miranda nicht ahnen: In der Nacht zuvor hat Wendy im Wald einen Mann erschossen, den sie für den Ausbrecher hielt. Auf dem See kommt es zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung zwischen den beiden Paaren, als Eric gegen den Willen der Michaelsens mit dem letzten Rest Benzin ans Ufer zurückkehren will. Auch dem Privatleben von Wendy und Paul setzt die bleierne Zeit, die seit dem Verschwinden der Tochter auf ihren Schultern lastet, enorm zu. Wendys Verzweiflung eskaliert, zumal sich auf dem Campingplatz aus ihrer Sicht verdächtige Gestalten herumtreiben - wie der Platzwart Tom (John Hickman) und sein Gehilfe Justin (Alex Hayden). Tatsächlich haben beide Männer etwas zu verbergen, aber ein noch größeres Geheimnis haben die Michaelsons selbst. Der Film war auch unter dem Titel "Hour of Lead" bekannt, was so viel wie "bleierne Zeit" bedeutet. Auf diese "bleierne Zeit" bezieht sich auch das Gedicht von Emily Dickinson, "Nach großem Leid flieht man in Förmlichkeit", welches die Filmemacher der Produktion vorangestellt haben. Die Übersetzungen variieren, es heißt in der ersten Zeile der dritten Strophe "Von Blei ist solche Stund" oder "Wie Blei ist solche Zeit". Es ist die Zeit, die stillzustehen scheint, aus der es keinen Ausweg zu geben scheint - eine Zeit, in der die Michaelsons gefangen sind, nachdem ihr Kind verschwunden ist. Die Dreharbeiten fanden in Tuscaloosa im Bundesstaat Alabama statt. Der See, der Tuscaloosa Lake, ist ein riesiger Stausee mit 177 Meilen Uferlinie, ein beliebtes Ausflugs- und Anglerparadies.

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