Was die Welt besser macht
13.04.2025 • 19:30 - 20:15 Uhr
Info, Wissenschaft
Lesermeinung
Gerechtigkeit auf dem Fußballplatz – Mirko Drotschmann als Schiri bei einem Spiel der Jugendmannschaft des KSC.
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"Terra X"-Moderator Mirko Drotschmann neben dem Codex Hammurapi im Louvre. Hammurabi wollte, dass sich die Gerechtigkeit "wie eine Sonne über den Menschen erheben und das Land erleuchten" soll.
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"Terra X"-Moderator Mirko Drotschmann auf "The Beam" des Rockefeller Centers New York. Der Name Rockefeller steht für Reichtum und die Macht des Geldes.
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"Terra X"-Moderator Mirko Drotschmann auf "The Beam" des Rockefeller Centers New York. Der Name Rockefeller steht für Reichtum und die Macht des Geldes.
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Originaltitel
Was die Welt besser macht
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2025
Info, Wissenschaft

Wer wirklich gleich behandelt wird

Von Rupert Sommer

Der ZDF-Reporter Mirko Drotschmann schließt seine dreiteilige Doku-Spurensuche ab. Die letzte Folge hat sich ganz dem großen Thema Gerechtigkeit verschrieben. Wie sich zeigt, war das Bewusstsein für dieses Ideal schon früh ausgeprägt. Bei der Umsetzung hapert es oft.

Das ZDF schließt die dreiteilige Dokumentation "Terra X: Was die Welt besser macht" ab. In der finalen Ausgabe geht der ZDF-Reporter Mirko Drotschmann erneut auf Spurensuche – auch in der Geschichte: Diesmal geht es um die Gerechtigkeit und um das Ringen um dieses zentrale Menschenrecht. Alle Menschen gleich und damit vermeintlich gerecht zu behandeln, ist ein Grundsatz, der schnell einleuchtet. Genauso rasch wird aber auch klar: Die Umsetzung ist schwierig.

Die Kluft zwischen Arm und Reich

Der Wissenschaftsjournalist Drotschmann schaut in New York vom Wolkenkratzer auf die Straßenschluchten hinab: In den kapitalistisch geprägten Weltmetropolen ist die soziale Kluft zwischen Arm und Reich oft besonders stark ausgeprägt. Und er untersucht zum Thema Gerechtigkeit sogar Hinterlassenschaften, die aus der Steinzeit stammen. Schon damals zeigte sich: Eine gerechte Aufteilung von Jagdbeute und von anderen Lebensmittel war für die Gesellschaft der frühen Jäger und Sammler überlebenswichtig. Auch nach dem Sesshaft-Werden hielt das Bemühen um Gleichbehandlung lange an.

Doch Hierarchien bildeten sich quasi wie von selbst heraus – zwischen Armen und Reichen, Herrschern und Beherrschten, aber natürlich auch ganz fundamental zwischen Männern und Frauen. Das Prinzip, dass Bürger vor dem Gesetz gleich sein sollten, war auch in vielen früheren Hochkulturen oft nur ein Lippenbekenntnis. Aktuell sind die Spannungen in vielen westlichen Gesellschaften groß – und die soziale Kluft zwischen Bedürftigkeit und Super-Vermögen wächst weiter an. Wo bleibt sie, die Gerechtigkeit?

Terra X: Was die Welt besser macht – So. 13.04. – ZDF: 19.30 Uhr


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH

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