Wiener Opernball 2026
12.02.2026 • 20:15 - 21:40 Uhr
Unterhaltung, Verleihungsgala
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Ballsaal der Wiener Staatsoper.
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Wiener Opernball 2026.
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Wiener Staatsoper
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v.li.: Karl Hohenlohe und Christoph Wagner-Trenkwitz.
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Originaltitel
Wiener Opernball 2026
Produktionsland
A
Produktionsdatum
2026
Unterhaltung, Verleihungsgala

Sharon Stone als Stargast: Wer tritt zum Höhepunkt der Ballsaison in Lugners Fußstapfen?

Von Maximilian Haase

Der Höhepunkt der Ballsaison: Beim 68. Wiener Opernball werden wieder viele prominente Gäste erwartet – diesmal unter anderem Hollywoodstar Sharon Stone. Wer tritt im zweiten Jahr ohne Richard Lugner in dessen Fußstapfen? 3sat überträgt das diesmal im Zeichen des Broadways stehende Spektakel live.

Wenn sich vor der Wiener Staatsoper die High Society auf dem Roten Teppich versammelt, weiß man: Die Ballsaison erreicht ihren sehnlichst erwarteten Höhepunkt. Auch in diesem Jahr werden zum 68. Wiener Opernball wieder viele prominente Gäste zum Tanz und Gesehenwerden erwartet, wobei insbesondere der Wettlauf um die Nachfolge des 2024 verstorbenen Star-Begleiters Richard Lugner im Fokus steht. 3sat überträgt das Spektakel, das diesmal mit Broadway-Feeling eröffnet wird, unter dem Motto "Alles tanzt" den gesamten Abend lang live.

Los geht es um 20.15 Uhr mit der Ankunft der Gäste: Wie hat sich nationale und internationale Prominenz angekündigt, die angemessen empfangen werden will. Während der Live-Übertragung werden die Gäste aus Politik, Kultur und Wirtschaft vorgestellt, auf dem Roten Teppich begleitet und interviewt. Zweifelsohne im Zentrum des Blitzlichtgewitters dürfte Hollywood-Stargast Sharon Stone stehen. Erwartet werden zudem unter anderem Oliver Pocher und seine Ex-Frau Sandy Meyer-Wölden, die Musiker von The BossHoss sowie Adelsexpertin Theodora Conte.

Freuen dürfen sich die Zuschauerinnen und Zuschauer zudem auf glanzvolle Bilder von der Feststiege und aus dem Inneren des Opernhauses. Durch den Abend führt abermals das bereits bekannte Moderationsteam um Mirjam Weichselbraun, Teresa Vogl und Andi Koll, die auch auf die Besonderheiten der Saison und auf die Highlights vergangenen Jahre blicken.

Zweites Jahr ohne Richard Lugner

Wie immer geht es vor allem ums Sehen und Gesehenwerden: Rund 5.000 Menschen geben sich in der Wiener Staatsoper die Ehre. Entsprechen begehrt sind die Tickets, die bereits im letzten Sommer erworben werden konnten und aufgrund der hohen Nachfrage per Losverfahren vergeben wurden. Die einfache Eintrittskarte schlägt in diesem Jahr mit 410 Euro zu Buche und hat damit nun die 400-Euro-Schallgrenze überschritten. Im Eintrittsgeld sind wie immer 35 Euro Spende an eine wohltätige Initiative enthalten. Chancen auf ein Ticket gibt es in diesem Jahr jedoch nur noch über die Warteliste in Kombination mit Tischplätzen oder Logen.

Apropos Loge: Zum zweiten Mal findet das Spektakel ohne den 2024 verstorbenen Richard "Mörtel" Lugner statt. Der österreichische Baulöwe war in den vergangenen Jahrzehnten stets in prominenter Begleitung erschienen, darunter Stars wie Jane Fonda (2023), Kim Kardashian (2014) und Paris Hilton (2007). Vor seinem Tod im Alter von 91 Jahren hatte er sich noch an der Seite von Priscilla Presley gezeigt.

Um seine Nachfolge als Begleiter nationaler und internationaler Stars buhlen mittlerweile gleich mehrere: Lugners Tochter Jacqueline Lugner will die traditionelle Star-Loge fortsetzen. Nachdem sie im vergangenen Jahr den Streetart-Künstler Alec Monopoly empfangen hatte, darf man gespannt sein, welcher Promi diesmal eingeladen wurde.

Beste Chancen auf die symbolische Lugner-Nachfolge haben indes wohl der österreichische Unternehmer Karl Guschlbauer und dessen Frau Waltraud, die in diesem Jahr Hollywoodstar Sharon Stone für den Opernball gewinnen konnten. Das Familienunternehmen des Österreichers, mit dem er seit Jahrzehnten erfolgreich Süß- und Backwaren vertreibt, hat Guschlbauer den Spitznamen "Schaumrollenkönig" eingebracht. Derweil schickt sich auch das Society-Paar Helmut und Katarina Kaltenegger an, prominente Namen zu empfangen – in diesem Jahr Oliver Pocher und Sandy Meyer-Wölden.

Im Zeichen des Broadways

Ab 21.40 Uhr überträgt der Sender dann den "Ball der Bälle" live aus dem "wohl schönsten Ballsaal der Welt": Die Eröffnung des 68. Wiener Opernballs wird kommentiert von Christoph Wagner-Trenkwitz und Karl Hohenlohe. In alter Tradition wird die Tanzfläche von den Debütantinnen und Debütanten eröffnet; erwartet werden 160 junge Paare.

Erstmals steht der Opernball im Zeichen des Broadways: Zur Eröffnung spielt die "Maria"-Arie und die Balkonszene aus Leonard Bernsteins "West Side Story" eine zentrale Rolle – laut Staatsoperndirektor Bogdan Roščić ein "Romeo und Julia in New York". Impulsgeberin für das ungewöhnliche Programm war die neue Ballettdirektorin Alessandra Ferri: Mit dem Staatsballett wollte sie "The Carousel Waltz" aus dem Musical "Carousel" tanzen, woraufhin gleich die gesamte Eröffnung um Broadway-Motive gebaut wurde. Die Kostüme entwarf noch vor seinem Tod Giorgio Armani. Neben Broadway-Stücken stehen auch Werke von Victor Herbert und Giuseppe Verdi auf dem Programm, bevor die Eröffnung traditionell mit dem Donauwalzer endet.

Auch das spätabends folgende Fest wird im Anschluss an die ORF-Nachrichten "ZIB 2" ab 23.10 Uhr übertragen. Während die Kameras den Glamour des erstmals als "Green Event" veranstalteten Opernballs einfangen, bitten die Moderatorinnen und Moderatoren die anwesenden Promis zum Interview.

Nach der Übertragung aus dem Wiener Opernhaus geht es mit den Stars und Sternchen bei 3sat übrigens weiter: Während in der österreichischen Hauptstadt der Klassik gefrönt wird, beginnt in der deutschen am selben Abend die Berlinale: Der Sender berichtet ab 0.10 Uhr von der Eröffnung der Filmfestspiele, ab 1.25 Uhr meldet sich dann Knut Elstermann live aus dem Berlinale-Palast.

Wiener Opernball 2026 – Do. 12.02. – 3sat: 20.15 Uhr


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH

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