Seit 2007 zeigt Das Erste in der "Erlebnis Erde"-Reihe ein breites Spektrum an interessanten Naturfilmen. In einer neuen Ausgabe widmet sich Tierfilmer Lars Pfeiffer der eisigen Wildnis Grönlands – denn besonders die Polarregionen verändern sich rasant wegen des Klimawandels.
Der Klimawandel wirkt sich unterschiedlich auf die Welt aus, doch die Polarregionen sind am stärksten betroffen. Nirgendwo verändert sich der Planet so schnell wie hier, niergendwo sind die Folgen des Klimawandels offensichtlicher. Das gilt auch für Grönland, wo das zweitgrößte zusammenhängende Eisschild nach der Antarktis zu finden ist. Doch welche Auswirkungen haben die klimatischen Veränderungen auf die Tiere? Lars Pfeiffer geht dieser Frage in seiner Doku "Erlebnis Erde: Wildes Grönland" nach.
Der Tiefilmer bewegte sich jahrelang in der Wildnis Grönlands und fing spektakuläre Aufnahmen der tierischen Bewohner ein. Dabei wird deutlich: Manche Arten werden sich anpassen können – aber viele auch nicht.
Immer mehr Wale aus der Südregion werden zum Polarkreis gelockt, was vor allem am Plankton liegt. Die Narwale hingegen werden weniger. Pfeiffer gelang es, atemberaubende Bilder von Narwal-Gruppen und Tieren mit doppeltem Stoßzahn aufzunehmen. Nur wenige Hunderte soll es von dieser Art geben.
Eisbären, Robben und Moschusochsen gehören ebenfalls zu den tierischen Stars der Dokumentation. Auch sie müssen sich an die klimatischen Veränderungen anpassen – ebenso wie die Inuit. Der Film zeigt, dass der Klimawandel das Leben vor Ort bereits drastisch verändert, wobei er für die Einwohner durchaus auch Chancen mit sich bringen könnte.
Erlebnis Erde: Wildes Grönland – Mo. 04.03. – ARD: 20.15 Uhr