Wir Kinder aus dem Möwenweg
13.09.2026 • 15:45 - 16:35 Uhr
Serie, Zeichentrickserie
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Produktionsland
D
Produktionsdatum
2015
Altersfreigabe
6+
Serie, Zeichentrickserie

Wir Kinder aus dem Möwenweg

Wir pflegen Mama gesund: Ob Tara, Maus und Petja in der Lage sind, sich um die grippekranke Mama und dabei auch um sich selbst zu kümmern? So einfach, wie sie sich das vorgestellt haben, wird es jedenfalls nicht. Denn Papa und die Kinder müssen heute alles selbst organisieren. Das sind sie nicht gewohnt. Und so ist es kein Wunder, dass zum Beispiel die schön aufgeräumte Küche schnell so aussieht, als wären Elefanten durchgerannt. Heute ist alles anders. Denn Mama ist krank. Sie hustet, hat kaum eine Stimme und muss so schnell es geht ins Bett zurück. Also muss Papa sich ganz besonders anstrengen und das Frühstück für die Kinder selbst machen: obwohl er das eigentlich gar nicht kann. Damit gehen die Probleme aber erst los: in der Schule grübelt Tara unentwegt, wie sie Mama beim Gesund-Werden helfen kann und Petja vergisst, Maus zur verabredeten Zeit aus dem Kindergarten abzuholen. Richtig kompliziert wird es dann beim Mittagessen. Denn aus den Pfannenkuchen, die Petja in Aussicht stellt, wird nichts. Stattdessen sieht Mamas schöne Küche schnell so aus, als wäre eine Herde Elefanten durchge-trampelt, und auch die Idee mit den Fischstäbchen will erst mal gar nicht funktionieren. Egal! Hauptsache ist, dass Mama von all dem nichts merkt, viel Ruhe hat, um gesund zu werden und die Kinder ihr das Gefühl geben, dass sie alles fest im Griff haben. Wir kriegen einen Liebesbrief: Völlig unvorbereitet trifft es Tara, als sie einen Liebesbrief entdeckt, der ganz offensichtlich an sie gerichtet ist. Kann das sein? Wer steckt dahinter? Tara macht sich auf die Suche. Auf die Hilfe ihrer besten Freundin Tienecke kann sich Tara dabei verlassen. Doch die Suche gestaltet sich schwieriger als gedacht und sie führt am Ende zu einem Ergebnis, mit dem weder sie noch Tienecke im entferntesten gerechnet haben. Als Frau Streng der Klasse die Schulhefte zurückgibt, erschrickt Tara heftig. Denn kaum hat sie ihr eigenes Heft aufgeschlagen, da strahlt ihr auch schon ein waschechter Liebesbrief mir dickem, rotem Herzen entgegen. Die krakelige Schrift lässt für Tara und Tienecke nur einen Schluss zu: der Liebesbrief muss von einem Jungen stammen. Fieberhaft begeben sich die beiden Mädchen auf die Suche nach dem Urheber. In der Klasse ziehen die geheimnisvollen Blicke der Mädchen auf die Schreibhefte der Jungs argwöhnische Kommentare nach sich. Und zuhause kriegt Petja schnell Wind von dem Brief und macht sich mit seinen Freunde Vincent und Laurin richtig gehässig lustig über seine Schwester. Was soll Tara tun? Jul rät, in der großen Pause, die Hefte der Klassenkameraden nochmals in aller Ruhe und Sorgfältigkeit durchzusehen, um die Schrift wiederzuerkennen. Das aber führt nun zu ganz und gar peinlichen Verwicklungen. Wir drehen einen Film: Wenn sie schon nicht fernsehen dürfen, dann wollen Tara und ihre Freundinnen eben ihr eigenes Fernsehprogramm drehen. Doch die Sache wird schwieriger als die Mädchen dachten. Schon am Abend sollen die eigenen Filme - Nachrichten, Tierfilm und Quizsendung - allen Eltern vorgeführt werden. Maus allerdings durchkreuzt die Pläne. Plötzlich fehlen einige Aufnahmen, und Petja muss rettend in die Bresche springen. Wenn sie schon nicht fernsehen dürfen, dann wollen die Mädchen eben ihr eigenes Fernsehpro-gramm machen. Mit Juls digitaler Kamera ist das möglich! Also schminken sich Tara, Fritzi und Tieneke wie richtige Ansagerinnen und beginnen ihre Arbeit. Als erstes verliest Tieneke Nachrichten und Fritzi tritt als Wetterfee auf. Doch schon wird es schwierig. Denn der nun folgende Tierfilm soll eigentlich Aufnahmen von Wuschelchen und Puschelchen, den beiden Kaninchen, bieten, die durch einen Slalom hoppeln. Doch die Tiere wollen nicht, wie Kamerafrau Jul es will, und so kann der ganze Beitrag nur gerettet werden, indem die Kaninchen gegen das Meerschweinchen Rambi ausgetauscht werden und Rambi auf einem Skateboard durch das Zimmer rauscht. Die Probleme reißen jedoch nicht ab. Nicht nur, dass Fritzi als Kandidatin der nachfolgenden Quizshow auf der Leitung steht: Maus bringt die geplante Vorführung der Filme am Abend im Kreise der Erwachsenen in Gefahr! Wir sind fast zerstritten: Taras beste Freundin Tienecke scheint plötzlich nichts mehr von ihr wissen zu wollen. Ein fremdes Mädchen namens Anna sitzt seit heute in der Klasse und beansprucht Taras Platz. Tara ist alles andere als glücklich. Doch sollte sie tatsächlich ihre beste Freundin verloren haben, will sie sich nicht unterkriegen lassen. Dann spielt sie eben mit Fritzi. Oder mit den Jungs. Aber das ist natürlich nicht dasselbe wie mit Tienecke. Eigentlich sind Tara und Tieneke ein Herz und eine Seele. Doch an diesem Morgen bringt Frau Streng, ihre Lehrerin, ein neues Mädchen in die Klasse: Anna! Anna hat große Ähnlichkeit mit Tienecke - sie ist bloß ein bisschen kleiner und ein bisschen dicker. Aber sonst verstehen sich die beiden Mädchen auf Anhieb ausgezeichnet. Anna und Tienecke mögen die gleiche Musik, die gleichen Tiere, waren beide schon mal an der Nordsee im Urlaub und beschließen, zusammen Mittag zu essen. Da schaut Tara natürlich ganz schön blöd in die Röhre. Ihre beste Freundin will plötzlich nichts mehr von ihr wissen? Also gut. Dann sucht sie sich eben andere Freunde. Das wäre doch gelacht, wenn sie bloß auf Tienecke angewiesen wäre. Doch so leicht, wie sich Tara das vorstellt, ist es mit den Freunden nicht. Fritzie ist ja erst zweite Klasse und also zu kindisch. Jule dagegen benimmt sich, als wäre sie schon so alt wie eine Oma. Und die Jungs? Die furzen um die Wette! Das darf ja wohl alles nicht wahr sein!

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