Wirecard - Russlands Top-Spion Jan Marsalek
24.03.2026 • 03:45 - 04:15 Uhr
Info, Gesellschaft + Soziales
Lesermeinung
Europol jagt Mister X: Zeitweise gehörte der ehemalige Wirecard-Vorstand Jan Marsalek zu den meistgesuchten Verbrechern in Europa. Nun lebt er in Moskau – geschützt vor westlichen Behörden.
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Beginn der Spionagearbeit für den Kreml? Im Hafen von Nizza trifft Wirecard-Vorstand Jan Marsalek 2014 den russischen Waffenhändler Stanislaw "Stas" Petlinski. (nachgestellte Szene)
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Wahre Liebe oder "Honigfalle"? Wirecard-Vorstand Jan Marsalek beginnt eine Affäre mit der schönen Russin Natalja Slobina. Hat der Kreml sie bewusst auf den smarten Manager angesetzt, um an sensible Wirecard-Daten zu kommen? (nachgestellte Szene)
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Gute Stimmung an Deck: Wirecard-Vorstand Jan Marsalek trifft mithilfe seiner russischen Geliebten den mächtigen Waffenhändler Stanislaw "Stas" Petlinski. Ist das der Beginn seiner Spionagearbeit für den Kreml? (nachgestellte Szene)
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Originaltitel
Wirecard - Russlands Top-Spion Jan Marsalek
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2025
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Wirecard - Russlands Top-Spion Jan Marsalek

Neue Frisur, neue Frau, neue Identität - Jan Marsalek, einer der meistgesuchten Wirtschaftsverbrecher Europas, lebt unbehelligt in Moskau. Warum arbeitet er für den russischen Geheimdienst? Der Österreicher war Manager beim DAX-Konzern Wirecard, Jahresgehalt 1,8 Millionen Euro. Doch das Unternehmen frisiert die Bilanzen. Als alles herauskommt, gelingt Marsalek eine filmreife Flucht. Jetzt steuert er Geheimdienstoperationen gegen Kremlgegner. Jan Marsalek, Schulabbrecher ohne Abitur, legt bei dem Zahlungsdienstleister Wirecard eine beeindruckende Karriere hin. Er bringt es vom Produktentwickler zum Asien-Vorstand und COO. Smart, fleißig, gut gekleidet und ständig auf Achse - so schreibt er mit an der scheinbar wundervollen Erfolgsgeschichte des Unternehmens. Wirecard zählt bald zu den deutschen Topunternehmen, wird im DAX gelistet, Tausende Kleinanleger steigen ein. Marsalek führt ein Leben auf der Überholspur - und lässt sich auf den russischen Geheimdienst ein. Was sind seine Motive? Hat Moskau Interesse an den unzähligen Adressen, Kontodaten und Kreditkarten-Details, zu denen Marsalek Zugang hat? Dann platzt die große Wirecard-Blase. Es kommt heraus: Die Bilanzen sind seit Jahren gefälscht. Gelder sind nicht auffindbar, die Asien-Geschäfte vermutlich frei erfunden - und der Aktienkurs fällt ins Bodenlose. Über Nacht verlieren Tausende Anleger ihr Erspartes, 6000 Mitarbeiter ihre Jobs. Marsalek, einer der Hauptverantwortlichen für die Pleite, gelingt eine filmreife Flucht. Seitdem fahnden deutsche Ermittler nach ihm. Marsalek gehört zu "Europe's most wanted", den meistgesuchten Verbrechern in Europa. In seiner neuen Heimat nimmt Marsaleks kriminelle Karriere weiter Fahrt auf. Von Moskau aus steuert er einen Agentenring, der seinen Sitz in London hat. Die Bulgaren stellen Kremlgegnern nach und wollen ukrainische Soldaten in einer NATO-Kaserne in Deutschland ausspionieren. Marsalek plant und finanziert sämtliche Aktionen. Den Chef des Agentenrings, Oleg Roussev, kennt er seit den Wirecard-Zeiten 2015. Wie eng ist Marsalek mit dem russischen Geheimdienst verbunden? Schützt ihn der Kreml vor dem Zugriff westlicher Behörden? Warum haben westliche Geheimdienste kein Interesse an Marsalek gehabt? Die Dokumentation beschreibt, wie aus dem größten Betrugsskandal der deutschen Wirtschaftsgeschichte ein Agententhriller wurde. Sie zeigt Jan Marsaleks Aufstieg bei Wirecard und seine frühen Verbindungen zum Kreml, enthüllt sein neues zweites Leben in Moskau und die Geheimdienstoperationen gegen Kremlgegner. Warum wandelte sich Topmanager Marsalek zum russischen Spion?

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