Serie, Zeichentrickserie
Yakari
Die verlorene Flöte: Yakari und der Hund Knickohr spielen mit einem Stöckchen und haben viel Spaß. Da soll Yakari auf die Flöte von Stiller Fels aufpassen, bis der später mit den Jägern wieder zurückkehrt. Yakari ist von dem Instrument sehr angetan und fängt an, auf der Flöte zu spielen. Sehr zur Freude aller Tiere, die ihm andächtig zuhören und sich an dem schönen Spiel erfreuen. Nur Knickohr ist genervt, dass Yakari nicht mehr mit ihm spielt. Da schnappt sich der freche Hund die Flöte und läuft mit ihr weg. Nun wird Yakari zum Jäger des Stöckchens. Aber so sehr er auch versucht, Knickohr zu fangen, es gelingt ihm nicht. Der gewiefte Hund ist ihm immer einen Schritt voraus. Ein Riesenspaß für Knickohr, und ein echtes Problem für Yakari, denn er muss die Flöte unbedingt wieder haben, bevor Stiller Fels zurückkommt. Zuviel versprochen: Yakari möchte ein großer und guter Sioux werden, dazu gehört natürlich auch, dass man den anderen hilft und sich nützlich macht. Darum sagt Yakari jedem, der ihn um etwas bittet, seine Hilfe zu, und verspricht dabei weit mehr, als er tatsächlich halten kann: Er verspricht seiner Mutter, einen Krug Wasser zu holen, will mit Kleiner Dachs auf Bisonjagd gehen, einer Ziege von einem Baum helfen und den Grizzly zu einem Festessen besuchen. Und das alles gleichzeitig. Schnell sorgen seine guten Absichten für ein großes Durcheinander und Yakari muss lernen, dass er niemanden einen Gefallen tut, wenn er seine Versprechen nicht halten kann, am allerwenigsten sich selbst. Ein Bär sieht rot: Müder Krieger wird im Wald von einer Bärin attackiert. Vor lauter Angst rennt er ins Lager der Sioux. Der Stamm ist besorgt, ein Bär, der Menschen angreift, muss erlegt werden. Yakari möchte dies verhindern und macht sich auf die Suche nach der Bärin. Da trifft er das Bärenjunge Honigtau. Honigtau erzählt, dass er mit seiner Mutter bei dem Bienenstock war, als sie auf einmal ganz böse wurde. Jetzt hat er große Angst um seine Mutter. Yakari verspricht dem kleinen Racker, dass er seiner Mutter helfen wird. Kurz darauf findet Yakari heraus, dass ein Dorn in der Tatze von Honigtaus Mutter steckt und die Ursache für ihre Raserei ist. Yakari setzt nun alles daran, diesen Dorn zu entfernen. Doch das ist gar nicht so leicht bei einer wild gewordenen Bärin. Wird es Yakari gelingen, der Mutter von Honigtau zu helfen, bevor die Jäger der Sioux sie finden? Die Schlittenwölfe: Yakari und Regenbogen sollen mit Kleiner Donner Brennholz für den Winter sammeln. In den Bergen geraten sie in ein Unwetter, das eine Steinlawine auslöst und ihnen den Rückweg versperrt. Ein Wapiti wurde durch die Lawine verletzt, und hungrige Wölfe wollen über das wehrlose Tier herfallen. Yakari stellt sich den Wölfen mutig in den Weg, und Regenbogen verarztet den verstauchten Fuß des tapferen Wapiti. Yakari gibt den Wölfen seine gesamten Vorräte an Dörrfleisch und so gelingt es ihm, dass sie von dem Wapiti ablassen. Doch bald schon werden sie wieder hungrig sein. Der Wapiti erzählt, dass er noch einen anderen Weg ins Tal kennt. Doch Kleiner Donner allein kann den Schlitten nicht ziehen. Da hat Yakari die unglaubliche Idee, die Wölfe zusammen mit Kleiner Donner den Schlitten ziehen zu lassen. Auch sie wollen zurück in ihr Tal und so setzt sich die ungleiche Gruppe in Bewegung. Das ungleiche Duell: Hastiges Eichhörnchen ist ein ungestümer, junger Jäger, der wenig von den ‚Märchen' hält, die Stiller Fels, der Stammesälteste, seinen jungen Freunden Yakari und Kleiner Dachs zu erzählen weiß. Hastiges Eichhörnchen fordert Stiller Fels zu einem Wettkampf heraus und will damit beweisen, dass die Jungen den Alten überlegen sind. Beim Früchtepflücken bleibt Stiller Fels einfach unter dem Baum sitzen und erklärt die Früchte als seine Ernte, die vom Baum fielen, als Hastiges Eichhörnchen darin herum kletterte. Als Stiller Fels aber bei den Prüfungen ‚Fischen' und ‚Mustangzähmen' ebenfalls einfach nichts tut, greifen Yakari und Kleiner Dachs ein und helfen dem Stammesältesten heimlich und unerkannt. Sie wollen dem Angeber Hastiges Eichhörnchen eine Lektion zu erteilen. Doch die beiden Jungen ahnen gar nicht, welche Absicht Stiller Fels in Wahrheit verfolgt. Der Präriestern: Schnelle Schildkröte, eine schon alte Frau, hat sich beim Holzsammeln überanstrengt und ist schwer krank. Rettung verspricht nur eine seltene Heilpflanze, der Präriestern. Das Wissen um seine Heilkraft wird bei den Sioux von Generation zu Generation weitergegeben. Nun ist Yakari an der Reihe, in die Geheimnisse der Heilkünste eingewiesen zu werden. Zusammen mit seiner Mutter, Schimmernde Zöpfe, macht Yakari sich auf den Weg, um die Pflanze zu finden. Schließlich geraten sie an die Stelle, wo sie die Präriesterne vermuten und müssen feststellen, dass sich eine Büffelherde über sie hergemacht hat. Bei ihrer weiteren Suche geraten sie auf einen Bisonpfad. Plötzlich rennt eine Herde riesiger Bisons auf sie zu. Schimmernde Zöpfe ist in großer Gefahr, da ihr Pferd zu langsam ist, um den Bisons zu entkommen. Da stellt sich Yakari der trampelnden Herde mutig in den Weg. Der verstoßene Wolf: Yakari trifft unterwegs auf Wolfsspuren. Er überredet Kleiner Donner, der fürchterliche Angst vor Wölfen hat, den Spuren gemeinsam zu folgen. Schließlich findet Yakari das Wolfsrudel und wird Zeuge, wie die Wölfe einen der ihren verstoßen. Der verstoßene Wolf ist schwach und verängstigt und dadurch eine umso größere Gefahr für alle, die noch schwächer sind als er. Yakari bleibt nur durch Glück und das plötzliche Auftauchen seines Stammesbruders Ruhiger Wolf vor einem Angriff verschont. Dennoch beschließt er, dem Wolf, den er Wolf-Der-Sich-Hinlegt nennt, zu helfen. Gemeinsam mit seinen Freunden, den Bibern, überlegt sich Yakari eine Methode, Wolf-Der-Sich-Hinlegt die Angst zu nehmen. Yakari hofft, dass sein Schützling so wieder von seinem Rudel aufgenommen wird. Am Ende kommt dann aber alles ganz anders, als Yakari sich das gedacht hat.