Im Zarenreich des Jahres 1874 führt die lebenslustige Anna Karenina ein unbeschwertes Leben. Als Ehefrau eines hochrangigen Regierungsbeamten genießt sie ihren Status in der Gesellschaft von St. Petersburg. Als sie nach Moskau reist, um die Ehe ihres Bruders zu kitten, macht sie die Bekanntschaft mit der Gräfin Wronskij und dessen attraktiven Sohn. Sofort fühlt sich Anna zu dem Schönling hingezogen und beginnt mit ihm eine leidenschaftliche Affäre ...

Nach Leo Tolstois vielfach verfilmten Roman (so etwa Anna Karenina, Anna Karenina und Anna Karenina) entstand nun eine weitere Variante. Doch Regisseur Joe Wright ("Stolz und Vorurteil", "Abbitte") bekommt die epische Liebesgeschichte einfach nicht in den Griff, verzettelt sich in zu viele Spielereien, die zudem dann auch noch inkonsequent umgesetzt werden. So begeistert es zwar, dass die Szenewechsel zunächst innerhalb des Theaters stattfinden, dann aber doch in eine andere Szenerie geschnitten werden. Schauspielerisch ist das Ganze auch noch überzogen und nervig. Was bleibt: schicke Kostüme.