Dieses Mal bittet Jenni Haller Maximilian Bloch um Hilfe. Ihr Vater Lorenz, ein alter Freund Blochs, ist nach einem Schlaganfall körperlich fast wieder hergestellt - aber seine Persönlichkeit hat sich radikal verändert. Privat wirkt er entspannt, hat sich in eine jüngere Frau verliebt und scheint sich an sein früheres Leben kaum noch erinnern zu können. Als Chef des Familienunternehmens aber trifft er merkwürdige Entscheidungen und weigert sich, mit Jenni darüber zu reden. Als die junge Geschäftsfrau versucht, den Vater entmündigen zu lassen, sucht Lorenz selbst Hilfe bei Bloch. Der entscheidet, Lorenz und Jenni gemeinsam zu therapieren ...

Dies ist nach "Bloch - Die Geisel" das zweite Psychodrama, das Regisseur Elmar Fischer mit Dieter Pfaff in seiner Paraderolle inszenierte. Wieder nach einem Drehbuch von Jörg Tensing ("Liebe am Fjord - Das Meer der Frauen", "Im Dschungel") in Szene gesetzt, nerven bei diesem Fall aber die privaten Probleme des Psychotherapeuten, denen eindeutig zuviel Raum gegeben wird. Der im Januar 2012 verstorbene Vadim Glowna zieht hier in der Rolle des Familienpatriarchen Lorenz allerdings noch einmal alle Register seiner schauspielerischen Fähigkeiten.

Foto: SWR/Stephanie Schweigert