Wer einmal lügt, und so weiter: Ein kleiner Junge erfindet gern phantastische Geschichten, die ihm eh keiner mehr glaubt. Als er dann tatsächlich Zeuge eines Mordes wird, hört ihm niemand zu. Der Einzige, der sich für das angebliche Geplapper des Kleinen interessiert, ist - aus naheliegenden Gründen - der Mörder. Der macht sich daran, den lästigen Mitwisser verschwinden zu lassen...

"Das unheimliche Fenster", ein Film aus der Zeit, als in Hollywood gute Geschichten noch in 73 Minuten erzählt wurden (heutzutage braucht man für eine Null-Story wie "Armageddon" satte zweieinhalb Stunden). Ted Tetzlaffs geradliniger, gut konstruierter Kriminalfilm überzeugt auch durch die - für den US-Film nicht immer selbstverständliche - realistische Darstellung der Arbeiterwelt. Kinderstar Bobby Driscoll erhielt für seine Leistung einen Oscar.