Maurice Castle lebt glücklich mit seiner Familie auf dem Land. Er und sein befreundeter Kollege Arthur Davis, ein unglücklich verliebter Junggeselle, arbeiten in der Sicherheitsabteilung des britischen Außenministeriums. Eines Tages wird Davis von seinen drei Vorgesetzten, Dr. Percival, Sir John Hargreaves und Colonel Daintry, der Spionage verdächtigt. Trotz Daintrys Einwänden wird Davis eliminiert. In Wirklichkeit hat Castle jedoch sieben Jahre als Doppelagent den sowjetischen Geheimdienst mit Informationen beliefert ...

Otto Preminger verkaufte für seinen letzten Film, die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Graham Greene, Teile seiner privaten Kunstsammlung, da ihn seine Geldgeber im Stich ließen. Wie in seinen früheren Filmen gelang es Preminger, seinem Ideal treu zu bleiben und mit handwerklicher Strenge einen unterhaltsamen Film zu inszenieren, in dem der Regisseur fast unbemerkt bleibt und die Technik und die Absichten des Filmemachers nicht offensichtlich sind. Preminger verzichtete in diesem Spionage-Film auf die für dieses Genre typische Härte und die obligatorischen Actionszenen und konzentrierte sich auf differenzierte Charakterporträts.

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