Julien verbringt die Ferien mit seiner Mutter und einigen Verwandten in einem Landhaus in der Bretagne. Der junge, leidenschaftliche Filmemacher hat sich in Lili verliebt, die er für seinen ersten Kurzfilm mit der Kamera begleitet. Doch Lili verlässt das Feriendomizil Hals über Kopf mit dem Liebhaber von Juliens Mutter, einem erfolgreichen Regisseur. Fünf Jahre später treffen sich Julien und Lili wieder...

Frei nach Anton Tschechows Drama "Die Möwe" drehte Claude Miller ("Das Zimmer der Zauberinnen", "Das freche Mädchen", "Das Auge") dieses fesselnde Genrewerk mit Top-Besetzung. Neben dem überzeugend agierenden Robinson Stévenin ("Sein Bruder", "Der schöne Sommer"), Sohn des Schauspielers, Autors und Regisseurs Jean-François Stévenin ("Die Waldläufer"), gibt hier Julie Depardieu, die 1973 geborene Tochter des großen Gérard und Schwester von Guillaume Depardieu, als Jeanne-Marie ein Paradebeispiel ihrer Schauspielkunst. Dafür wurde sie 2004 mit dem César als beste Nebendarstellerin und hoffnungsvollste Jungdarstellerin geehrt.