Andrew Shepherd ist ein echter Smartie-Präsident, vom Typ her ein kleiner Clinton. Dann verliebt er sich ausgerechnet in die Umweltaktivistin Sydney Ellen Wade, die eigentlich seine politische Gegnerin ist. Das liefert dem Senator Rumson ungewollt Wahlkampfmunition: Anarchie im Weißen Haus? Die Popularität des Präsidenten geht in den Keller. Doch am Ende richtet er ein paar aufrichtig-pathetische Worte an sein Volk, und alles ist wieder im Lot...

Von Praktikantinnen und Zigarren ist hier natürlich keine Rede, insofern ist die Realität sowieso schon mal unterhaltsamer als diese brave Komödie. Regisseur Rob Reiner trägt stets Sorge, dass er niemandem zu nahe tritt. Interessant ist nur, wie schnell sich das Präsidentenbild im Kino wandelt: Zu Bushs Zeiten wurden immer ältere weißhaarige Honoratioren-Typen besetzt, nach dem Wechsel zu Clinton sind es noch eher jugendliche Burschen wie Michael Douglas und John Travolta. Aber abgefeiert werden sie beinahe alle (Ausnahme: Gene Hackman in "Absolute Power").